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                        Kurhaus Baden-Baden









Würden Sie sich von einem Bäcker einen Herd anschließen oder von einem Baufachhandwerker einen Zahn ziehen lassen.

Warum haben wir Politiker, die meist bereichsfremde Ausbildungen oder nicht fachbezogene Hochschulstudien absolviert haben ?

Überwiegend sitzen in unseren Parlamenten Juristen, welche von Politologie und Volkswirtschaft wenig bis keine Ahnung haben und ihren Beratern nicht oder kaum Gehör schenken.

Ist es nicht an der Zeit von unseren Politikern zu fordern, dass Sie bevor sie sich zur Wahl stellen, eine fachbezogene Ausbildung vorweisen
?








An der Position des Buttons  " Politik " haben Sie sicherlich bemerkt, dass dieses Thema nicht zu ernst genommen werden sollte.

Politik wirkt sich täglich auf unser Leben direkt und indirekt aus, sich nicht mit Politik zu befassen, wäre Desinteresse an unseren Mitmenschen, denn es gibt bis zum heutigen Tag keine Möglichkeit, Völker ohne Politik zu verwalten. Der Einfluss der Völker ist jedoch trotz Demokratie, wenn überhaupt vorhanden, sehr gering.

Trotzdem habe ich dieses Thema aufgenommen um dadurch auch Gründe aufzuzeigen, warum ich die  " Gedanken zum Ziel "  überhaupt publiziere, da gerade die Politik besonders gut geeignet ist um aufzuzeigen, dass eine Änderung unseres Denkens und Handelns notwendiger denn je ist.













                               n-tv





          DIE  ZEIT    DIE TAGESZEITUNG  TAZ     DER  SPIEGEL





               Politik und Wirtschaft im Visier


                   www.wielangenoch.info











Im Oktober 2011 formiert sich weltweit eine Bewegung, welche als OCCUPY-BEWEGUNG bekannt wird. Es ist zu hoffen, dass diese Bewegung eine Veränderung bringt. Die deutsche Gruppierung findet sich unter anderen in Frankfurt, als

                              
                                 www.occupyfrankfurt.de







                       










STUTTGART 21







                    





                     




                      SCHLAGT UNS ... WIR HABEN KEINE ANGST MEHR !

        
   (Text eines Plakates auf der Demonstration in Suttgart am 091010)



               IN STUTTGART WERDEN WOHL KEINE WASSERWERFER MEHR
                  
BEREITGESTELLT UND SCHON GAR NICHT EINGESETZT.   
 
                       EIGENTLICH KÖNNTEN WIR SIE VERSCHROTTEN.

                 (sinngemäßes Zitat der Polizeigewerkschaft, Stuttgart)



           

Ja, Stuttgart 21, ist eigentlich die Überschrift für den Neubau eines Bahnhofs in Stuttgart und somit nichts Weltbewegendes. Ganz offensichtlich wird dieser Bahnhof allerdings mehr bewegen als Passagiere und Züge.

Von Parlamenten und Gerichten beschlossene Bauvorhaben werden in Frage gestellt. Die Bevölkerung spaltet sich in Befürworter und Gegner des Projektes. Umfragen verschieben politische Mehrheiten.


Der Staat braucht einen Schlichter, um seine parlamentarischen und gerichtlichen Entscheidungen in der Bevölkerung durchzusetzen und setzt diese nicht vollumfänglich durch.

 

             Erstmalig aber in Zukunft vermutlich nicht einmalig

       und juristisches Neuland, wohl auch für Verfassungsrechtler.




                           Und es kommt noch besser.



Wöchentlich wurden die Verhandlungen auf einer Großbildleinwand in einem mehrere hundert Menschen fassenden Saal, im Internet und im Fernsehen auf  phoenix  LIVE übertragen, bei welchen sich die Projektgegner in einigen Teilen durchsetzen konnten.


              Das gab es in Deutschland in dieser Form bisher nicht !

 


Hat der Polizeieinsatz im Schloßgarten in Stuttgart am 300910 unsere Gesellschaft verändert?


Ist das der Punkte an dem es eine Antwort auf meine Frage gibt, welche ich seit fast einem Jahr auf dieser Internetseite stelle ?


Wie werden in Zukunft Großprojekte realisiert und was bedeudet das für Investoren ?









aktuelle Informationen auf www.swr.de


Suttgart 21, der Schlossgarten und die Polizei
   

Interview mit Herrn Reicherter

Die Türöffner

Unsere Polizei - Videodokumente auf YouTube


Wie "scharfe Kampfhunde"  - TAZ -

Härr Doktr Geißler  - TAZ -












                           






                             Dr. Thilo Sarrazin

dessen Buch ich nicht gelesen habe und auch nicht lesen werde, dessen Aussagen allerdings soweit veröffentlicht sind, dass ich trotzdem etwas dazu sagen kann, hat offensichtlich einige faktischen Fehleinschätzungen vorgenommen, ist jedoch im Kern seiner Aussage auf dem richtigen Weg, wenn auch öfters unpassend formuliert.

Dr. Thilo Sarrazin genießt auch als höchster Repräsentant Deutschlands Meinungsfreiheit.

Die Diskussion um seine Abberufung ist peinlich und erschreckend.

Ist Deutschland schon wieder an einem Punkt angelangt, an dem unbequeme Personen entsorgt werden, oder  -  die Vermutung liegt nahe  -  zur Selbstentsorgung veranlasst werden ?














                     ES IST KRIEG .... ODER DOCH NICHT ?


Bis vor Kurzem, war der Einsatz in Afghanistan, ein Kampf gegen den Terror, oder so genannte vernetzte Sicherheit. Seit April 2010, wird von einem umgangssprachlichen Krieg gesprochen. Deutschland befindet sich im Krieg ? Nein. Das wäre formaljuristisch nicht richtig. Deutschland ist nicht im Krieg. Deutschland ist in einem umgangssprachlichen Krieg, seit April 2010.


                                          
Krieg beenden











Die U.S.A. und ihr Krieg im Irak  - tagesschau.de -


Dokumente auf wikileaks

http://cablegate.wikileaks.org



Video:  KRIEGSVERSPRECHEN


Nicht nur auf den ersten Eindruck, erscheinen die Grundgedanken für die neue Partei    FREIE UNION  von  Dr. Gabriele M. Pauli   genial


Studie:   US-Regierung hat 935 Mal gelogen  -  ZDF


Irak ist  " Albtraum ohne Ende "


George W. Bush begnadigt eigenen EX-Mitarbeiter



Stoiber  -  10 Minuten




... Und Ratzinger ließ schließlich wissen, dass er als Kandidat nicht weiter zur Verfügung stehe, sollte sich nicht schon zu Beginn der Wahlgänge eine deutliche Mehrheit für ihn abzeichnen ...

                                     Die Zeit









Gerade erst hatte George W. Bush verkündet, er wolle seine Worte künftig besser wählen, damit im Ausland kein falsches Bild von den USA entstünde. Und schon ein Rückfall.   

                             Manfred Bleskin   n-tv 


  









              

        















Die amerikanisierte Globalisierung zeigt sich mal wieder deutlich im November 2004 in Falludscha/Irak.

Während in anderen irakischen Städten der Widerstand aufflammt, welchen die Amerikaner in Falludscha ersticken wollen, ist vor allem die Art ihres Vorgehens, gegen alle internationalen Vereinbarungen, insbesondere der Genfer Konvention, besonders deutlich.

Hunderte Tote liegen in Falludschas Straßen. Verletzte schreinen vor Schmerz und können nicht medizinisch versorgt werden und die Bevölkerung ist seit Tagen ohne Wasser, ohne Nahrungsmittel und ohne Strom.

George Walker Bush hat die Wiederwahl erst mal abgewartet, bis er diesen Befehl gab.

Hat wirklich irgendjemand erwartet, dass dieser US Präsident in seiner zweiten Amtszeit nachdenklicher wird und sinnvolle, im Rahmen internationaler Abkommen liegenden Entscheidungen trifft.

Ja ? ... dann lass ich mich gerne eines Besseren belehren.

Falludscha ist Chaos, Unmenschlichkeit und blindes Draufschlagen.










Den Terror sogar gestärkt - Vernichtende Bilanz        -  n-tv


" Sie missunterschätzen mich "    -   George W. Bush   -  n-tv








Ein  " Schlag ins Gesicht " der US Regierung, mit der " Goldenen Palme " für den Hollywoodregisseur Michael Moore  -  n-tv













Einheimische werden als Aufständige bezeichnet und Befreier der amerikanischen Armee foltern irakische Gefangene und das in übelster Weise.

Nach wie vor läuft da einiges schief im Irak.

Lassen Sie mich die Vorgänge mal minimieren und stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar ist in Ihre Wohnung eingedrungen, da er Ihren Lebensstil und Ihre Lebensführung, Ihren Umgang mit Ihrer Frau und Ihren Kindern nicht akzeptiert, da dieser nicht in sein Weltbild passt. Und schon sind Sie ein Aufständiger, da Sie die Diktatur Ihres befreienden Nachbarn wohl so einfach nicht akzeptieren.

Da dieser offensichtlich körperlich vollkommen überlegen ist, fangen Sie an zu verhandeln, jedoch ohne ein für Sie akzeptables Ergebnis.

Was tun Sie ?  Sie lassen sich was einfallen, werden zum Aufständigen in Ihrer eigenen Wohnung und müssen noch mit ansehen, wie Ihre Frau und Ihre Kinder im Nebenzimmer von dem offensichtlich so gut intentionierten Nachbarn misshandelt und gefoltert werden.

Die Mitbewohner in Ihrem Haus bekommen dies zwar alles mit, tun aber nichts.

So oder so ähnlich muss sich das irakische Volk derzeit fühlen.

Keine gute Darstellung der so genannten freien, zivilisierten Welt, welche unter Anführung der Amerikaner gekommen ist um den Irakis Frieden, Freiheit und Wohlstand zu bringen.
















So oder so ähnlich hatte ich mir es vorgestellt. Aus der Sicht des 18. November 2003 haben die Angriffe der USA/GreatBritain Alliance den internationalen Terrorismus erst so richtig in Fahrt gebracht und ich fürchte, wir werden uns noch gehörig umschauen müssen, um diesen Fehler wieder zu berichtigen.

Aber nicht nur das. Wir haben auch und vor allem die Länder Afghanistan und Irak destabilisiert und von Befreiung kann nun wirklich nicht die Rede sein, zumal die Befreiung von diktatorischen Regimen, lediglich durch die Diktatur anderer Systeme ersetzt wurde.

Wann kapieren wir endlich einmal, dass verschiedene Völker, verschiedene Sitten und Traditionen haben. Die Amerikanisierung weiter Teile dieser Welt ist nicht gewünscht und keiner muss sich wundern, wenn mehr und mehr Widerstand gegen das Aufzwingen des Denkens und Handelns anderer aufkommt.

Doch es gibt Auswege und Lösungen. Zunächst ist schnellstmöglich die Übergabe der Verantwortung an die UN und die eigenen Regierungen insbesondere der Länder Afghanistan und Irak, verbunden mit einem schnellen Abzug der so genannten Alliierten notwendig.

Die Milliarden USDollar, welche Monat für Monat in diesen Ländern für Militäreinsätze ausgegeben werden, sind dort zum Wiederaufbau und in den USA und anderen Ländern zur defensiven Terrorabwehr besser investiert. Untersuchungen der letzten Monate haben gezeigt, dass es immer noch möglich ist, mit Waffen an Bord von Flugzeugen zu kommen.

Ja und dann sollte die UN im Dialog mit Vertretern der Terrororganisationen in Verhandlung gehen. Diese Leute haben subjektive Gründe für ihr Handeln. Diese Gründe genau zu hinterfragen zu analysieren und Lösungen zu suchen und zu finden, ist möglich. Allerdings nur, wenn die Bereitschaft der so genannten westlichen Welt auch ehrlich vorhanden ist. Wenn wir diesen Weg nicht gehen, ist ein weitergehendes Aufflammen des internationalen Terrorismus vorprogrammiert.













Wie lange sollen wir noch glauben, dass die stärkste Macht dieser Erde nicht in der Lage ist, den meistgesuchtesten so genannten Top-Terroristen zu fangen oder dürfen wir endlich mal anfangen zu spekulieren, warum dieser nicht verhaftet wird.

Man denke sich den Fall, der Aufenthaltsort wäre bekannt und ein Zugriff möglich.

Aber was dann?

Nach den Regeln des Völkerrechtes wäre eine Anklage vor einem ordentlichen Gericht notwendig. Aber bitte, mit welchen gerichtsverwertbaren Beweisen?

Die Qualität von so genannten Beweisen der US Administration wurde ja in den letzten Monaten bekannt. Eine ähnliche Beweislage, würde die Richter eventuell sogar noch zu einem Freispruch veranlassen.

Und was dann?

Aus der Sicht des 15. Dezember 2003, wäre es wohl angebracht, an der derzeitigen Lage nichts zu ändern.








DIE  GROSSE  LÜGE  - Bush/Blair und Saddams Bombe  -  ZDF


Irak und das Ende des Hochmuts  -  DIE ZEIT


Der dritte Totalitarismus  -  Radikale Islamisten kämpfen um die 

                                                 Weltherrschaft  -  DIE ZEIT 

   


Wer einmal lügt ...   DIE ZEIT


Blackbox Weißes Haus   DIE ZEIT


Lügen haben kurze Beine, Mister Bush   Franz Alt


Die Lügen der Herren Bush und Blair    Franz Alt

























Er ist weg und das zu schnell.

Menschen welche jahrzehntelang unter einem Diktator gelebt haben, reagieren eben so, wie am 10. April 2003 sichtbar.

Auch Freiheit, muss gelernt werden. Und der Jubel den die Menschen Saddam entgegenbrachten, bekommen jetzt halt die Befreier ab und wenn morgen ein anderer kommt, eben ein anderer.

Tragisch ist nur, dass die Köche aus U.S.A. und Britannien, nicht daran dachten, dass unter dem Deckel der Diktatur, eine gewaltige, nicht steuerbare Energie vorhanden ist, welche zu beherrschen, etwas mehr bedarf, als ein paar Soldaten.

Freiheit und Demokratie mit 30.000 Bomben, mit einem Gesamtgewicht von 20.000 Tonnen, in ein Volk zu knüppeln und dann in Fernsehansprachen der beiden Gutmenschen Bush/Blair mit arabischen Untertiteln, aus dem guten Westen in den bösen Osten zu senden ist eben der falsche Weg. Wenigstens hätten sich diese Strategen für diese Show, einen von allen Ethnien einigermaßen anerkannten Iraki anheuern können.

Überhaupt scheint es über militärische Strategien hinaus, wenig Kompetenz bei den Befreiern zu geben.

Da wird selbst die Reparatur der Trinkwasserversorgung zur tagelangen Katastrophe. Und auch die Idee, anstatt Munition auch mal medizinisches Material nachzuschieben, ist wohl auch zu viel verlangt.

Fehlt jetzt eigentlich nur noch, dass Saddam und Co. doch noch eine Überraschung übrig haben. Dann  >Gute Nacht<.  Irak.















Beim Ritt über die Medienseiten, zeichnet sich Heute am 10. April 2003, die Fortsetzung des Lehrplans der U.S. Regierung gegen alle ungehorsamen Staaten dieses Planeten Erde.

Erstmals, zumindest für mich, wird Venezuela genannt, Syrien wiederholt der Vorwurf gemacht, dass es Saddamleute zur Flucht verholfen hat und, wie gewohnt, Nord-Korea und Iran mit dicken Worten gedroht.

Wie können auch all diese bösen Staaten, aus der Lehre des Abschlachtfeldzuges im Irak nicht gelernt haben. Gibt es denn immernoch Menschen auf dieser Erde, die keine Furcht vor der Vernichtungsmaschinerie des Pentagon haben.

Meine infantile Vorstellung, das Gewaltmonopol wieder auf die UNO zu übertragen, gebe ich langsam auch auf. Vielleicht kann mir einer der LeserInnen dazu verhelfen, diese neue Weltpolitik zu akzeptieren.














Die Präventivschlag-Weltordnung der US Regierung macht Schule und die Schüler lernen schnell. Warum auch nicht, denn was gut ist und sich bewährt hat nachzuahmen, ist doch gerecht.

So vergleicht Indien Pakistan bereits mit dem Irak, da Pakistan Massenvernichtungswaffen besitzt und droht mit einem Präventivschlag. So natürlich auch Pakistan gegen Indien, da Indien auch Massenvernichtungswaffen besitzt, beide übrigens atomare. Gleiches kann demnächst, aus der Sicht des 8. April 2003, auch zwischen Nord- und Südkorea geschehen.

Na wunderbar, wenigstens haben die Schüler der Präventivschlag-Politik der US Regierung schnell gelernt. Hoffentlich verlernen sie es auch schnell wieder oder Die U.S.A. ändert ihren Lehrplan, ihre Vorbildfunktion.

Und hoffentlich geben Sie Ihren Mitmenschen nicht deshalb gleich mal eine Ohrfeige, da die Möglichkeit besteht, dass diese frech werden könnten.
















Zumindest aus Sicht des 5. April 2003 ist er erbracht.

Der Beweis, dass diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf den Irak, jegliche Argumentation fehlt.

Die Angriffskriegsgründe Terrorismus und Massenvernichtungswaffen sind nirgends sichtbar und auch nicht mehr zu vermuten. Und aus diesen Gründen wurde ja wohl der Angriff auf den Irak gestartet.

Kein einziger Terroranschlag mit bewiesener irakischer Herkunft, kein Einsatz von Massenvernichtungswaffen. Nichts, einfach nichts. >Shame on you, US-Regierung<..

Sorry, fast hätte ich es vergessen. Der Irak ist wenigstens befreit. Befreit von Saddam. Dafür gibts Neues und sicherlich sehr bald. US-Kultur und Kapitalismus mit allen glaubenslosen Begleiterscheinungen.

Herzlichen Glückwunsch liebe Irakis.


















Ich habe verstanden, heute am 30. März 2003. Es ist ein gerechter Krieg. Gerecht deshalb, weil alleine die US Regierung weiß, was gerecht ist und diese US Gerechtigkeit durchsetzt, mit allen, aber auch wirklich allen Mitteln.

Ich habe verstanden, dass es gefährlich ist, anders zu denken und zu handeln, als die derzeitige Regierung der U.S.A.

Ich habe verstanden, dass rohe Gewalt das einzige Mittel ist, diese Erde in Ordnung zu bringen. Ich habe verstanden, dass Diktatoren weltweit mit brutalsten militärischen Mitteln, zusammen mit ihren Völkern auf US Linie gebracht werden müssen.

Also mache ich da auch mit und am besten alle anderen auch und noch besser die ganze Völkergemeinschaft.

Schlagen wir drauf auf alle Andersdenkenden, auf alle anderen Kulturen, andere Sitten, andere Religionen. Was interessieren uns unterschiedliche Entwicklungsstadien unterschiedlicher Völker. Jetzt wird alles gleichgeschaltet und wer nicht bei Mc Donalds essen geht ist verdächtig. Was geht uns das an, uns alle unter Führung der US Regierung, unter Führung des Mr. Bush.

Nebenbei bemerkt ist es auch vollkommen egal, ob die Soldaten, die für uns draufschlagen, genug zu Essen haben, genug sonstige Versorgung oder genug Munition. Egal, Hauptsache draufschlagen. Und wenn die Raketen die eigenen Soldaten treffen ? Auch egal, das ist halt so im Krieg um die Gerechtigkeit. Und wenn die Zivilbevölkerung getötet wird. Auch egal, die waren eh nicht gerecht sondern nur wir, nur wir unter Führung der US Administration.

Ja, ja andere Religionen, andere Völker andere Sitten. Das interessiert uns seit dem 20. März 2003 nicht mehr. Jetzt wird alles amerikanisiert, zwar nicht sofort aber nach und nach.

Also bitte, wer traue sich da noch den Mund aufzumachen ?


















War es abzusehen oder sogar zu erwarten, als im September 2001, ein Terroranschlag, dessen Verlauf und Ursache nach wie vor viele Fragen zu den Hintergründen offen lässt, die Welt und vor allem die Freiheit und Konsensfähigkeit veränderte, dass sich aus diesem Ereignis eine Entwicklung Bahn bricht, deren Machthaber, die Worte JESU umzitiert : " Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns " ...

War es absehbar, dass eine Nation zu pfeifen beginnt und alle tanzen sollen, einige sogar auch tanzen, andere jedoch mehr oder weniger ruhig sitzen bleiben ...

War es abzusehen, dass Institutionen wie UNO und NATO, welche aus gutem Grund nach dem Zweiten Weltkrieg installiert wurden, zu Diskussionsclubs verkommen sind und sich eine Nation aller internationalen Spielregeln des Völkerrechts enthebt, Präventivkrieg legalisiert und durchführt, nichtachtend der entsetzten Beobachtung und Äußerung der Weltgemeinschaft und dem überwiegenden Teil der gesamten Menschheit ...

Für mich nicht, für andere vielleicht schon ... Tatsache ist, dass sich unsere Welt auf unserer Erde unwiderruflich verändert hat ... Tatasche ist, dass diese Veränderungen erschreckend, lähmend und alarmierend ein Grund mehr sind, unsere Gedanken neuen Zielen zuzuführen ..





















Offener Brief an das Weiße Haus

von Paulo Coelho




Danke, großer Staatsmann George W. Bush. Danke, dass Sie jedem gezeigt haben, welche Gefahr Saddam Hussein darstellt. Viele von uns hätten sonst womöglich vergessen, dass er chemische Waffen gegen sein eigenes Volk, gegen die Kurden und die Iraner eingesetzt hat. Hussein ist ein blutrünstiger Diktator und eine der augenfälligsten Verkörperungen des Bösen in der heutigen Welt.

Aber nicht allein dafür wollte ich Ihnen danken. Während der ersten zwei Monate dieses Jahres 2003 haben Sie der Welt eine Reihe anderer, wichtiger Dinge gezeigt.

Ich möchte mich daher in Anlehnung an ein Gedicht, das ich als Kind gelernt habe, bei Ihnen bedanken:

Danke, dass Sie allen gezeigt haben, dass das türkische Volk und sein Parlament nicht käuflich sind, auch nicht für 26 Milliarden Dollar.

Danke, dass Sie der Welt gezeigt haben, welch tiefe Kluft zwischen den Entscheidungen der Machthaber und den Wünschen des Volkes liegt.

Danke, dass Sie uns vor Augen führen, dass weder José Maria Aznar noch Tony Blair ihren Wählern die geringste Achtung und Wertschätzung zeigen. Aznar bringt es fertig, darüber hinwegzusehen, dass 90 Prozent der Spanier gegen den Krieg sind, und Blair ist die größte Demonstration der vergangenen dreißig Jahre in England schlichtweg egal.

Danke, dass Sie Tony Blair dazu gebracht haben, mit einem Dossier, das ein Plagiat einer Arbeit war, die ein Student zehn Jahre zuvor geschrieben hatte, vor das Britische Parlament zu treten und es als vom Britischen Geheimdienst erbrachten schlagenden Beweis vorzustellen.

Danke, dass sie Colin Powell gestatten, sich selber zum Narren zu machen, indem er dem UN-Sicherheitsrat Fotos vorlegt, die eine Woche später von Hans Blix, dem Chef der UN-Rüstungskontrollkommission zur Entwaffnung des Irak, öffentlich angefochten werden.

Danke, dass Sie mit Ihrer Haltung dafür gesorgt haben, dass bei der UN-Vollversammlung der französische Außenminister Dominique de Villepin mit seiner Anti-Kriegsrede Applaus geerntet hat, was meines Wissens vorher nur einmal in der Geschichte der UNO, im Anschluss an eine Rede Nelson Mandelas, geschehen ist.

Danke, dass Sie mit all ihren Bemühungen, den Krieg voranzutreiben, dazu beigetragen haben, dass die sonst untereinander zerstrittenen arabischen Nationen sich bei ihrem Treffen in Kairo in der letzten Februarwoche erstmals einstimmig gegen jedwede Invasion ausgesprochen haben.

Danke, dass Sie mit Ihrer rhetorischen Behauptung, die UNO habe nun die Chance, ihre wahre Bedeutung zu zeigen, sogar die zögerlichsten Länder dazu gebracht haben, sich gegen jede Art von Angriff gegen den Irak auszusprechen.

Danke, dass Sie mit Ihrer Außenpolitik den britischen Außenminister Jack Straw zu der Erklärung verleitet haben, im 21. Jahrhundert könne es Kriege geben, die sich moralisch rechtfertigen ließen, wodurch Straw seine ganze Glaubwürdigkeit verlor.

Danke, dass Sie versucht haben, ein Europa auseinander zu dividieren, das für seine Vereinigung kämpft. Es wird ihm als Warnung dienen.

Danke, dass Sie geschafft haben, was nur wenigen in diesem Jahrhundert gelungen ist: Millionen Menschen auf allen Kontinenten im Kampf für dieselbe Idee zu vereinen, auch wenn diese Idee nicht Ihre ist.

Danke, dass Sie uns wieder fühlen lassen, dass unsere Worte, wenn sie vielleicht nicht gehört, so zumindest ausgesprochen wurden. Das wird uns in Zukunft noch mehr Kraft geben.

Danke, dass Sie uns missachten, dass Sie alle marginalisieren, die sich gegen Ihre  Entscheidung stellen, denn die Zukunft der Erde gehört den Ausgeschlossenen.

Danke, denn ohne Sie hätten wir nicht erkannt, dass wir fähig sind, uns zu mobilisieren. Möglicherweise wird es uns diesmal nichts nützen, aber ganz sicher später einmal.

Nun, da es keinen Weg zu geben scheint, die Trommeln des Krieges zum Schweigen zu bringen, möchte ich wie ein europäischer König einst zu seinem Invasoren sagen: "Möge dein Morgen schön sein, möge die Sonne auf den Rüstungen deiner Soldaten strahlen, denn noch am Nachmittag werde ich dich besiegen."

Danke, dass Sie uns - einer Armee anonymer Menschen, die wir die Straßen füllen, um einen Prozess aufzuhalten, der bereits im Gange ist – erlauben zu erfahren, wie man sich fühlt, wenn man machtlos ist, und aus diesem Gefühl zu lernen und es zu verwandeln.

Also, genießen Sie Ihren Morgen und welchen Ruhm er Ihnen auch immer bringen mag.

Danke, dass Sie uns nicht zugehört und uns nicht ernst genommen haben. Doch Sie sollten wissen, dass wir Ihnen sehr wohl zugehört haben und Ihre Worte niemals vergessen werden.

Danke, großer Staatsmann George W. Bush. Herzlichen Dank.




(Aus dem Brasilianischen von Maralde Meyer-Minnemann.

Der Schriftsteller Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren, wo er auch heute lebt. Er wurde bekannt mit dem Roman "Der Alchimist". Auf deutsch veröffentlichte er zuletzt den Roman "Der Dämon und Fräulein Prym".

14.3.2003, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 62, S. 37
Alle Rechte vorbehalten. (c) F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
www.faz.de

http://www.paulocoelho.com/dtsch/index.html)
















" ... ... ... Die Regierung der USA bereitet sich darauf vor, auf der ganzen Welt militärische Gewalt in einem Maße einzusetzen, wie man es seit den Dreißiger- und Vierzigerjahren nicht mehr erlebt hat.

Die nächste historische Parallele zur Außenpolitik der Bush-Regierung, die sich offen auf brutale Gewalt und Aggression stützt, findet man im Vorgehen der Nazis. ... ... ... "



... ohne Wertung und ohne direkte Identifizierung zitiert von HIER  ...









" ... ... ... Alles in allem ist der Krieg gegen den Irak ein reaktionäres imperialistisches Unterfangen - ein Plünderungskrieg, dessen Ziel letztlich darin besteht, die ganze Welt unter den Stiefel der Wall Street zu bringen.

Selbst wenn die Regierung Bush ihre militärischen Ziele erreichen sollte, indem sie Hunderttausende Iraker abschlachtet, würde die Logik der imperialistischen Eroberung bald zu noch brutaleren militärischen Kämpfen führen - gegen Iran, Pakistan, Korea und China. Darüber hinaus muss das Streben Washingtons nach globaler Hegemonie zwangsläufig erbitterte Zusammenstöße mit ihren inzwischen recht nervösen "Verbündeten" in Europa und Japan nach sich ziehen ... ... ... "


... ohne Wertung und ohne direkte Identifizierung zitiert von  HIER  ...




















Aktuelle Informationen,  Unterschriftsmöglichkeiten  und  gewaltfreie Aktionen, unter folgenden links:




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