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Hinweis:  Dieser Aufsatz entstand im Kern in den Jahren 1993-1994.








Es gibt sicherlich unzählige Texte welche sich mit dieser Thematik befassen. Ich schreibe diesen Text nicht, dass es noch einen mehr gibt, sondern weil ich sicher bin, dass unsere menschliche Existenz nutzlos, unsinnig und umsonst wäre, wenn wir den Sinn unseres Daseins, den Zweck und die Aufgabe unseres Lebens nicht beantworten können.

Ich schreibe diesen Text als einen mehr, unter unzähligen anderen weil ich weiß, dass ein Gedanke, ein Wort oder ein Satz richtig formuliert, bei einem individuellen Menschen ankommt oder nicht, dass viele das gleiche meinen, aber die Art und Weise der Formulierung des Hinüberbringens tausendfältig ist, wie auch die Art und Weise des Ankommens beim anderen.

Wenn Sie diese Gedanken lesen und sich nicht sofort angesprochen fühlen, speichern Sie die Website oder kommen Sie später wieder, denn der richtige Zeitpunkt zur Aufnahme dessen, was ich mitteilen möchte, ist nicht minder wichtig.







 

                              








Wenn Sie mal genauer hinsehen, leben wir nicht, sondern wir werden gelebt . Kindheit, Erziehung, Schule, Beruf, Freunde, Gesellschaft, Wissenschaft, Politik, rote, schwarze, braune und grüne und gelbe Weltanschauungen, Freizeitangebote, Konsumzwänge und vieles mehr zwingen uns in ein passives von außen bestimmtes Gelebtwerden. Man macht es halt so, andere machen es doch auch und das war schon immer so. Man erwartet es von mir und, und, und...

Eigentlich sind wir nicht wir, sondern wir sind ein Produkt äußerer Einflüsse ein Produkt der Gesellschaft angepasst, brauchbar, ein wertvolles Individuum  unserer Gesellschaft und ein mehr oder weniger wichtiger Faktor zur Erhaltung und Steigerung des Bruttosozialproduktes. Gesundheit, Wohlstand, Ansehen und Besitz, alles gut versichert, damit, wenn etwas passiert, nichts passieren kann, ist unser Ziel, wir sind zufrieden und glücklich.

Versetzen wir uns gedanklich doch mal zurück vor hundert oder tausend Jahren, nein eigentlich würden hundert Jahren schon reichen und, wenn Sie damals gelebt hätten?

Die Sklaverei ist abgeschafft - schon lange es war sicher ein langer Kampf für alle, die sich engagiert haben.

Ist sie wirklich abgeschafft, oder hat sie sich nur verändert? Ist durch die Industrialisierung nicht eine lediglich veränderte Form der Sklaverei geschaffen worden? Lebt der Arbeiter in der Fabrik, der Angestellte im Büro, die Verkäuferin im Einzelhandel, nicht auch von acht bis siebzehn Uhr und von Montag bis Freitag in einer sklavischen Welt mit dem Ziel Feierabend und  Wochenende? Es sind doch nur ein paar Stunde abends und am Wochenende und die paar Tage Urlaub, eigentlich freies Leben. Die restliche Zeit wird diktiert von wenigen so genannten Kapitalisten und wer nicht mitmacht, kann gehen!




                                











Und  der Lohn, der Gehalt wird durch Konsumzwänge in den Geldkreislauf zurückgeführt. Er muss gezahlt werden, weil sonst das System nicht funktioniert.
 
Produzent und Konsument, Angebote und Nachfrage und Geld als Tauschmittel,  das eine trägt das andere, eines kann ohne das andere nicht funktionieren, und übrig bleibt nur bei denen etwas, welche als so genannte Kapitalisten das Spiel spielen, Strategien, Marketing und Beeinflussung durch Werbung einsetzen und die Menschen als Konsumenten bei der Stange halten und wie Schachfiguren über ihr Brett ziehen.

Wie lebe ich? Wie leben wir? Eigentlich genauso wie wir aus Sicht dieser Wenigen, die alles in der Hand haben, eben diese Schachspieler, leben sollen. Die ganze gesellschaftliche Zielsetzungen, Denkweise ist darauf aufgebaut. Es  gibt kein Entrinnen, wir werden gelebt und selbst in unserer so genannten Freizeit handeln wir nach Vorgaben dieser Schachspieler und entscheiden uns für eines der Freizeitangebote der Freizeitindustrie.

Schon wieder Industrie. Hat sie denn wirklich alles unter Kontrolle? ---Nein, werden Sie sagen. Ich kann doch frei entscheiden. Doch egal wie Sie sich entscheiden, irgendwie landen Sie doch wieder bei ihr. Nennen Sie es, wie Sie es wollen oder nennen Sie es moderne Sklaverei. Der Name spielt keine Rolle. Das Spiel funktioniert, ob Sie es wollen oder nicht. Die, welche ich in diesem System Schachspieler nenne, haben nämlich zwei Instrumente erfunden, welche unfehlbar sicherstellen, dass es funktioniert und immer wieder funktionieren wird, nämlich Beeinflussung  durch Werbung und Sucht.

Ich meine nicht nur Alkohol-, Tabletten- und  Heroinabhängige. Nein, ich meine Kaufsucht, Geltungssucht, Eifersucht, Habsucht, Freßsucht, Fernsehsucht, Internet- und Computerspielesucht, Geldsucht, Vergnügungssucht und viele andere, welche durch Werbung immer schön genährt werden. Die Schachspieler der Industrie erfinden immer neue Produkte, welche sie psychologisch hervorragend präsentieren und in uns einen Punkt ansprechen, das Bedürfnis, welches uns keine Ruhe lässt, bis wir es befriedigen können, und diese Befriedigung muss schnell erfolgen, denn wer als erster etwas hat, noch bevor es der Nachbar hat, fühlt sich gut und regt vor allem ungewollt, als Werbeträger zur Bedürfnisentstehung bei seinen Mitmenschen bei. Da unsere Bedürfnisse, vor allem in den letzten hundert Jahren und hauptsächlich durch die Industrialisierung ins Unermessliche gewachsen sind, ist auch unsere Bereitschaft bzw. unsere Lebensinhalt, das notwendige Kleingeld zur Bedürfnisbefriedigung zu erarbeiten ins ähnlich Unermessliche gestiegen.

Die Arbeit, der Beruf, der Arbeitsplatz, der Job scheint das wichtigste in unserem Leben geworden zu sein, denn ohne Arbeit kein Geld und ohne Geld keine Bedürfnisbefriedigung. Wären unsere Bedürfnisse halb so hoch .... , aber ich glaube aus dieser Schiene kommen wir so einfach nicht heraus.




                                    












Vielleicht gar nicht, vielleicht sind wir nur noch Konsumzombies, Konsument als Lebensziel, damit das System funktioniert, damit das Bruttosozialprodukt steigt. Nein, wir sind keine freien Menschen, wir können unser Leben nur sehr schwer frei bestimmen, weil wir uns immer wieder Zwängen der Gesellschaft und Meinungen anderer unterwerfen, und wer nicht mitmacht ? ...

Der Sklave von früher wurde geschlagen, bekam nichts zu essen oder wurde einfach verkauft. Nein, diese Sklaverei haben wir abgeschafft. Das passt nicht in diese feine Industriegesellschaft.

Wer heute nicht mitmacht, wird arbeitslos, Sozialhilfeempfänger, Alkoholiker, Drogensüchtiger, Tablettenabhängiger, Neurotiker oder Angstpatient.

Wir sind nicht frei, wir leben nicht frei, wir werden gelebt. Neben den großen Instrumenten Beeinflussung, Bedürfnisbefriedigung und Sucht gibt es ein ganz bedenkliches Instrument der Beeinflussung, nämlich Angst. Erkunden Sie doch einmal, wer vor hundert Jahren gegen was versichert war. Doch im Zuge der Industrialisierung hat man parallel zur Bedürfnisweckung, eine Form der Bedürfnissicherung durch Versicherungen aufgebaut, welche uns versichern, dass unsere befriedigten Bedürfnisse nicht verloren gehen.

Da wir an dem durch unsere Bedürfnisse Erworbenem hängen und vieles in unserem Leben und Denken einen so hohen Stellenwert hat, dass wir es auf gar keinen Fall verlieren wollen, oder zumindest die Versicherung haben wollen, es sofort ersetzen zu können, gibt uns die Versicherung diese Versicherung und schürt die Angst Liebgewonnenes zu verlieren, mit Angst.

Ich glaube, wir können es uns nur wenig vorstellen, wie lukrativ das Geschäft mit der Angst ist. Ich wage zu behaupten eines der lukrativsten überhaupt, welches im Zuge der Industrialisierung erfunden wurde.

Also, erst werden unsere Bedürfnisse geweckt, uns mit allen möglichen und unmöglichen Produkten unseren Lebensraum auszustatten, und wenn wir all diese notwendigen oder auch nicht notwendigen Dinge lieb gewonnen haben, wird uns oder oft auch schon vorher Angst gemacht, sie könnten uns, wie auch immer, verloren gehen.

Da uns parallel dazu suggeriert wird, wir könnten ohne diese Dinge nicht leben, wird die Angst sie zu verlieren und nicht ersetzen zu können geschürt, und mit teurem Geld eine Versicherung gegeben, das verlorene Instrument der Bedürfnisbefriedigung sofort zu ersetzen oder auch nicht, wenn im Kleingedruckten ...... , aber das kennen Sie ja.


                    

 
Wie lebe ich? Wie leben wir? Haben wir uns nicht ganz schön verkauft? Verkauft an die Industrie, verkauft an materiellen Dinge, verkauft an die Schachspieler wie ich und andere sie nenne. Sind wir überhaupt freie Menschen, oder ist die Spanne unserer Freiheit nicht kleiner als wir denken und eigentlich jederzeit durch die Schachspieler steuerbar?

Vergessen wir die Mode nicht. Unzählige Multimillionäre sind Ihnen dankbar, dass Ihnen die Kleider, welche Ihnen gestern noch gefielen, heute nicht mehr gefallen. Man könnte, so etwas auch als Gehirnwäsche bezeichnen, wenn die Farbkombination grün-blau jahrelang als unmöglich galt und plötzlich hochmodern ist. Es gibt sicherlich unzählige Beispiele, wie wir von wenigen Schachspielern gesteuert werden und dadurch  immer unfreier werden. Aber diese Unfreiheit oder moderne Sklaverei, macht  uns krank. Aus dem ständigen Kampf um die Befriedigung der uns  aufgedrängten  Bedürfnisse  entsteht  nicht  nur  eine  unbeschreibliche Unzufriedenheit, Hektik, Unruhe und Stress, sondern auch Krankheit.

Weil  wir besonders anfällig sind, und immer anfälliger werden zu glauben, dass wir  tatsächlich all die Bedürfnisse haben, die uns als scheinbar notwendig aufgeschwatzt werden, jedoch immer schön darauf geachtet wird, dass das Angebot  bzw. das Bedürfnis nach Bedürfnisbefriedigung größer ist, als die Möglichkeit  der Realisierung, also der Deckung und Befriedigung der Bedürfnisse, werden wir ständig in einer künstlich erzeugten Unzufriedenheit gehalten, wodurch die unterschiedlichsten Krankheiten entstehen.

Kein Problem. Wenn wir krank sind, gibt es den berühmten Krankenschein oder auch Chipkarte, welche uns für kurze Zeit zusätzlich bezahlten Urlaub verschafft, den Arzt, das Krankenhaus und wer hätte es gedacht, die passende Versicherung, welche uns allerdings ausnahmsweise nichts versichert, sondern lediglich dafür sorgt, dass wir immer schön, auf der vorgegebenen Krankheitswelle mitschwimmen. Da alternative Heilmethode überwiegend nicht versichert sind, sind die hier tätigen Schachspieler versichert, dass ihnen so schnell keine Figur abhanden kommt und wie im anderen Fall spielt das Geschäft mit der Angst hier ein besonders große Rolle.
    
"Wenn..., dann...", doziert ein vertrauenerweckender  Arzt dem Patienten, welcher sich in der Software seines Laptops besser auskennt als in seinem eigenen Körper, unter dem üblichen Zeitdruck des überfüllten Wartezimmers, mit einer gehörigen Portion Angstmache, und die Figur läuft so wie es die Schachspieler der Pharmaindustrie und Kliniken, Arztpraxen, Facharztpraxen und sonstigen Therapieeinrichtungen wollen.

Vollkommen unfrei und angstbesetzt, an Lebensqualität und somit Bedürfnisbefriedigung zu verlieren, rennt der Patient auf dem Schachbrett so, wie er rennen soll, damit das System funktioniert. Der Patient wird von Diagnostik zu Diagnostik, von einem Medikament zum anderen gespielt, bis alle gehörig verdient haben, und  durch die Nebenwirkungen der Medikamente Voraussetzungen geschafft werden, dass er als Patient, also als Kranker, nicht abhanden kommt. Sollte er aus Versehen gesund werden, wird man ihn durch entsprechend präparierte Nahrungsketten, mit welchen er sich krank isst, schon bald wieder da haben, wo man ihn haben will, nämlich im Wartezimmer der Arztpraxis,--- oder wollen Sie im Ernst behaupten, dass das, was für die breite Masse in Supermärkten an Lebensmittel angeboten wird, dass das, was uns als konsum- und essenswert aufgetischt wird, gesundheitsfördernd ist?

Ist nicht schon längst bewiesen, dass ein großer Teil der Krankheiten von falscher Ernährung stammt? Jedoch genau diese falsche Ernährung in millionenteueren Werbekampagnien, welche auch wir wiederum bezahlen, uns als gut und richtig angepriesen wird. Wenn Sie glauben, dass alle nur unser Bestes wollen, dann glauben Sie es weiter. Ich sage Ihnen, dass alle nur unser Geld wollen, ob wir krank oder gesund sind, ist zweitrangig bzw. krank bleiben im erträgliche Maße sogar vorrangig, denn was werden Ärzte, Pharmaindustrie etc. tun, wenn alle gesund wären.

Wir haben so zu leben, wie wir leben sollen, damit das System funktioniert und die Schachspieler zu dem kommen, was sie wollen, nämlich Geld und Macht. Wir leben nicht, sondern wir werden gelebt.















werden Sie das, was ich Ihnen zwischendurch sagen möchte, auch nicht mehr lesen. Wenn Sie sich aber bis hierher durch die vielleicht aus Ihrer Sicht übertriebenen und an den Haaren herbeigezogenen, pessimistischen Schwarzmalereien durchgekämpft haben, darf ich Ihnen zu Ihrer Beruhigung versichern, dass es Auswege gibt und zwar nicht nur theoretische, sondern praktizierbare Auswege, Lösungen und Wege zu mehr persönlicher, gedanklicher und individueller Freiheit: "Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom".

 Ich halte es allerdings für gefährlich und sinnlos, einfach aus Protest ohne Hintergrund, ohne Sicherheit, ohne Kraft und gedankliche Festigkeit gegen den Strom unserer Gesellschaft zu schwimmen. Es könnte oder es wird dann doch schnell geschehen, dass die eiskalten Wellen der eiskalten Schachspieler sie zurückdrängen und wieder oder noch mehr in das Meer, das unergründliche und gefahrvolle Meer, der gesellschaftlichen, industriellen, macht - und geldbesessenen, alles in der Hand haben wollenden Schachspieler hineinzieht, in welchem sie hilflos so funktionieren, wie sie funktionieren müssen und sollen, damit das System zugunsten weniger funktioniert.

Um Lösungen gedanklich aufzubauen und praktikabel zu festigen und umzusetzen, müssen wir jedoch erst einmal den Istzustand durchleuchten, erkennen und dabei ist eine etwas überzogene Darstellung, glaube ich, noch milde genug. Wenn wir wirklich genau wüssten, was abgeht, und die Medien anstelle kleiner Spitzen ganze Eisberge beleuchten könnten, glauben Sie mir, uns würden die Augen übergehen, und unglaubliches Ersetzen würde sich breit machen, z. B. das Thema Organtransplantation.





                                     














 Der Mensch ist nicht von einem Menschen geschaffen worden, sondern von der Schöpfung, deren Ursprung, Sinn und Ziel die Liebe ist. Er ist gestaltet, als ein einzelner Mensch, ein einmaliges, noch nie dagewesenes und nie mehr in gleicher Form, Empfindung, Denkweise, Talentierung und gestaltender Kraft, entstandenes Individuum mit einmaliger, persönlicher Identität.

Im Gegensatz zu allem, von Menschen geschaffenen Dingen, insbesondere im technischen Bereich, in welchem beliebig Einzelteile ersetzt oder ausgetauscht werden, ist der Mensch ein einmaliges, als Einheit geschaffenes und mit seelisch geistiger Substanz durchwebtes, emotional gefühlvolles, lebendes Individuum zur tätigen Liebe fähig, und somit als Endstufe aller Schöpfung einmalig, dessen Organe, Teil des ganzen feinstoffliche, seelisch geistigen Körper sind.

Die Transplantation von Organen zwischen Menschen bewirkt auf der einen Seite eine Wegnahme, der zum Gesamtwesen gehörenden Individualität und Identität, welche nach dem Hirntod, Individualtod in ihrer seelisch, geistig emotionalen Gesamtheit einer anderen Daseinsform zugeführt wird, auf der anderen Seite durch Einbringung eines vollkommen fremden Organs, einer andere Individualität und Identität, in einen geschlossenen Organismus als Fremdkörper und seelisch geistigen Störfaktor, durch welchen ungeahnte Ungleichgewichte produziert werden.

Idee und Praxis der Transplantation sind wohl größtenteils auf fehlendes Erkennen, unendlich geistiger Existenz zurückzuführen, da der dem Organspender zugesprochenen Liebesmotivation, nach dem irreversiblen Hirntod keine Bedeutung mehr zukommen kann. Eine Hingabe des eigenen Organs, nach festgestelltem Hirntod, ist für den Organspender keine Leistung im Sinne der Nächstenliebe.

Die Transplantation von Organen kann natürlich wie andere, eingreifende Ereignisse (Infarkt, schwerer Unfall etc.) zu Umdenkprozessen und veränderte Lebensqualität führen. Die neue Chance mit dem neuem Organ kann Menschen menschlich verändern und ihre Menschlichkeit verstärken. Es ist jedoch unabdingbar, dass wir in der Organtransplantation engere, moralische, ethische und geistige Grenzen ziehen, bevor wir so stark in die Schöpfung eingreifen, dass Individuen und Identitäten, welche auf geheimnisvollste und ehrfurchtswerteste Weise entstanden sind, von uns Menschen zerstört, oder ohne Kenntnis der Folgen, manipuliert werden.
 
Ist der Mensch A mit dem Herzen von B, noch der A oder der B oder der AB? Ist es unserer menschlichen Freiheit erlaubt rigoros umzubauen, was  uns umbaumöglich erscheint? Haben wir als einzig freidenkende Spezies nicht unbedingt die Verantwortung Dinge zu unterlassen , obwohl wir sie tun könnten, und Entscheidung der Schöpfung über Zusammensetzung, Entstehung und Zerfall von Organismen zu akzeptieren? Ab welchem Transplantationsumfang trägt der Empfänger den Namen des Spenders? Wann wird das Geburtsdatum geändert oder Rentenzeiten nicht anerkannt?









                                     










Über Politik zu reden hat wenig Sinn. Doch auch hierzu sind einige Gedanken notwendig. Gerade in den letzten Jahren kommen Skandale in der Politik immer häufiger zum Vorschein. Entweder, weil es früher keine gab, oder weil die Nachforschungen der Medien besser sind, ich glaube jedoch letzteres ist der Fall. Politikverdrossenheit, Nichtwähler, fehlendes Vertrauen in die Personen, welche eigentlich ein Volk führen oder besser leiten sollten. Also sollten unsere Politiker doch eigentlich Vorbild sein, Richtungen und Zielsetzungen aufzeigen, für das Volk allgemeingültige Werte und Inhalte vorgeben und weisen Rat erteilen.

Die Wahrheit sollte Wahrheit auch entgegen demokratischer Mehrheiten bleiben. Die durch demokratische Mehrheit entstandene Mehrheitswahrheit, darf die eigentliche eine Wahrheit nicht beeinflussen. Das Ergebnis von Demokratie darf nicht sein, dass eine Mehrheit von Menschen, die die Wahrheit nicht oder nur zum Teil kennt, durch ihre demokratische Mehrheit, die eine unumstößliche Wahrheit zur Unwahrheit erklärt und ihre Nichtwahrheit auf demokratischen Wege durchsetzt.

Leider werden diese Anforderungen kaum erfüllt, von einigen Einzelnen eventuell abgesehen. Dafür haben sich unsere Politiker zu reinen Geldverwaltern herabdegradiert und das können sie mehr schlecht als recht. Ihre eigentliche Aufgabe, Ziel, Richtung und Inhalt zu geben, verliert sich in schlechte, steuerverschwendende Finanzverwaltung.

Und die Medien, Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften haben zwar auf der einen Seite gute Leistungen als Erforscher und Untersucher aller möglichen Bereiche, was wäre nicht alles im Dunkel und Halbdunkel geblieben, wieviel Politiker, und Wirtschaftsbosse würden noch ihr Unwesen treiben, und wieviele Unmöglichkeiten wären nicht offen gelegt worden, wenn nicht die Medien in all dies Dunkel, Licht gebracht hätte. Doch auf der anderen Seite sind die Medien als eigentlich einzige Informationsquelle der breiten Bevölkerung in der Lage Meinungen zu bilden, zu beeinflussen und zu manipulieren. Es ist hier ähnlich wie in der Mode. Wenn uns die Medien auch lang genug irgend einen Sachverhalt aufdrängen und dieser an den Stammtischen unserer Nation Fuß gefasst hat, ist er kaum noch durch rationale Argumente richtig zu stellen.









                                  









Wir leben nicht. Wir werden gelebt, manipuliert, beeinflusst, gesteuert, zum brauchbaren, alles glaubenden und alles zum richtigen Zeitpunkt begehrenden und konsumierenden Bürger geformt. Überlegen wir uns doch endlich einmal beim Blick auf unseren Hausrat, unsere Hobbys und all unsere Bedürfnisse, was wir wirklich brauchen und was nicht. Ich habe schon mal behauptet, dass wir mit der Hälfte dessen auskommen könnten, was wir konsumieren. Dies hätte den Erfolg weniger Kohle anschaffen zu müssen, um wenige Bedürfnisse zu befriedigen. Wir müssten also weniger arbeiten und könnten einen Teil unserer Arbeit ganz nebenbei dem Heer von Arbeitslosen zur Verfügung stellen.

Doch ergibt sich jetzt ein neues Problem. Wieviele Menschen sind nach vier Wochen Urlaub froh, wieder arbeiten zu können, und ob Sie es glauben oder nicht, wieviele Menschen haben schon Probleme nur einen einzigen Tag, den Sonntag, sinnvoll und ohne Abhängigkeit und Konsumieren irgendwelcher Angebote der Freizeitindustrie zu überleben. Was machen wir heute? Was machen wir jetzt? Was haben Sie am Wochenende unternommen? Ist es nicht eine erschreckende Tatsache, dass wir immer etwas machen müssen, weil wir mit uns selbst nichts mehr anfangen können? Wenn wir uns selbst langweilig werden, und das ist wohl auf breiter Front der Fall, sind wir ohne äußere Beschäftigung nicht mehr lebensfähig. Wir müssen ständig beschäftigt werden, weil es uns mit uns selbst zu langweilig wird, oder? Vielleicht auch weil wir uns ständig von uns selbst ablenken müssen. Was machst Du den ganzen Tag? Muss denn immer etwas gemacht werden? Sind wir uns selbst nicht genug? Ist unsere Welt von Gedanken, Betrachtung, und die Wahrnehmung von Gefühlen in uns so schrecklich geworden, dass wir ständig durch Konsum von Freizeitangeboten, Medien oder gesellschaftlichen Vergnügungen vor uns selbst flüchten müssen.

Nur nicht alleine sein. Nur gleich einschlafen können. Wir könnten sonst zum Nachdenken kommen, vielleicht sogar über uns selbst. Es gibt Menschen, bei denen das Radio oder der Fernseher von morgens bis abends läuft, damit sie nicht alleine sind, damit es nicht so ruhig ist, damit sie nicht zum Nachdenken kommen können. Sollen all diese Menschen nur froh sein, dass sie nicht vor hundert Jahren gelebt haben, als es weder Radio noch Fernsehen gab. Vielleicht wären sie verrückt geworden, oder sie hätten sich mit sich selbst beschäftigt mit ihren Gefühlen, Ideen, Gedanken. Warum kommen vielen Menschen die besten Ideen auf der Toilette oder in der Badewanne? Vielleicht weil sie dort relativ wenig abgelenkt werden.

"Wenn ich zu viel nachdenke, werde ich verrückt... ." Vielleicht ein Grund überhaupt nicht nachzudenken und sich permanent zuzumachen mit Ablenkung, Freizeitindustrie,... ach ja, die Schachspieler. Haben sie uns schon wieder im Griff? --- Ja. Natürlich kann man auch verrückt werden, wenn man durch Nachdenken Dinge aufspürt, die man ändern sollte, aber scheinbar nicht ändern kann, ehrlicher ausgedrückt nicht ändern will. Zielkonflikt. Zwischen wem? --- Ihnen und den Schachspielern. Haben sie uns schon wieder im Griff? ---Ja. Die Gesellschaft, die Industrie, die Schachspieler, so ist es halt. Ich kann es nicht ändern. Es war schon immer so. Es geht uns doch eigentlich gut . --- So?

Noch nie hatten wir so viele Alkoholiker, Drogensüchtige, Tablettenabhängige, Menschen, die ohne Medikamente nicht leben können. Noch nie waren unsere Krankenhäuser, Psychiatrie und Gefängnisse so voll wie heute. Es scheint uns wirklich so gut zu gehen, und Randgruppen gab es schon immer, die mit ihrem Leben nicht fertig geworden sind. --- Falsch! --- Kein Mensch ist als Mitglied einer Randgruppe, als Süchtiger, Psycho oder Knasti geboren. Kein Mensch und kein menschlicher Körper als die komplizierteste und vollkommenste Form der Schöpfung ist geschaffen, um nur mit Tabletten funktionieren zu können. Denken wir uns doch mal endlich frei. Wir haben es nicht nötig uns ständig etwas vordenken zu lassen. Wir können selbst denken. Wir brauchen keine Beeinflussung, keine Manipulation, wir denken, handeln und entscheiden selbst. Natürlich ist es einfach, einfach so weiter zu machen. Dröhnen wir uns voll mit Radio und Television oder bestenfalls mit Unterhaltungslektüre, machen wir weiter einen großen Bogen um kritische, philosophische und geistige Lektüre, denn es könnte ja passieren, dass wir aus unserem Dornröschenschlaf geweckt, erkennen etwas ändern zu sollen, oder gar zu müssen, oder gar zu wollen.

Aha, wollen wir vielleicht sogar so weiterleben? Es ging doch bis jetzt eigentlich alles gut. Im Beruf relativ erfolgreich und zufrieden, die Wohnung ist nett, der Partner liebevoll und die Kinder unser liebstes auf der Welt. Wir sind doch glücklich. Wir wollen doch dankbar sein.









                                   










Heute morgen ist schon wieder ein Krankenwagen am Haus vorbeigerast.  Nebenan der soll schon seinen zweiten Herzinfarkt bekommen haben, und die Nachrichten melden täglich zwei mittelgroße Katastrophen. Uns wird schon nichts passieren, und wenn, dann haben wir doch noch einen guten Arzt, eine gute Versicherung oder die Feuerwehr, Tag und Nacht. Alles Sicherheiten , welche wir uns in unserer so fortschrittlichen Welt geschaffen haben. Wie schnell können sie versagen? Wie oft haben sie schon versagt?

 
Unheilbar krank, auf die Grundmauern abgebrannt, unterversichert, aber das Radio spielt noch. Und überhaupt können wir beim Nachdenken auf diese unbeliebte Sinnfrage stoßen, und das sehr schnell? Hat alles irgendwie einen Sinn, oder doch nicht? Ist alles Zufall, oder doch nicht? Nein, bevor wir anfangen zu grübeln, gehen wir doch lieber unter Leute, oder werfen wir uns vor die Glotze. Wann haben wir das letzte Mal die unbeliebte Sinnfrage gestellt, die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn unserer Existenz. Tun wir es doch mal wieder oder überhaupt mal. Aber überlegen sie sich gut, ob sie es wirklich wollen. Wenn nicht, klicken sie den Text erst mal weg, Sie könnten sonst verrückt werden oder die Schachspieler verärgern.










                                   








Das Sterben eines Menschen kann nicht als Ende seiner Existenz angesehen werden, da der Mensch aus drei Komponenten besteht, welche da sind Körper, Seele und Geist. Sterblich allein ist der Körper in seiner materiellen Einheit, selbst die einzelnen Bestandteile werden ja im Kreislauf der Natur wieder aufgenommen - Ausnahme, nicht zu empfehlende Feuerbestattung.

Wenn jetzt dieser Körper stirbt oder sterben darf, was ja aufgrund vorliegender Gesetzgebung wohl berechtigtermaßen nicht so einfach ist und bei Menschen, welche Sterbende begleiten doch auch mal Unerträgliches auslösen kann, kommen wir mit einer Situation in Berührung, die im Leben eines Menschen sicherlich unvergesslich prägend ist.

Wir, die wir einen sterbenden Begleiten, stoßen an Grenzen unserer Wahrnehmung unserer Möglichkeit Einfluss zu nehmen, an die Grenzen uns verbal zu äußeren. Wir werden oft zum ersten Mal direkt konfrontiert mit der Endlichkeit unseres menschlichen Daseins, konfrontiert mit der Schwelle zwischen dem Hier- und Jenseits und versuchen zu erahnen was sich geistig bewegt, versuchen zu fühlen welche unsichtbaren Vorgänge geschehen.

Sterbende Menschen erscheinen uns immer weiter zu entrücken, wir fühlen das sich eine Distanz zwischen dem Sterbenden und dem Begleitenden aufbaut, welche zunehmend größer wird. Die Hilflosigkeit des Begleitenden, steht im Gegensatz zum Sterbenden, welcher die Situation offensichtlich im Griff zu haben scheint, der signalisiert, dass eigentlich alles in Ordnung ist, wir uns keine Anstrengung mehr machen sollen, der uns signalisiert, dass er sich eigentlich gut fühlt, eben gerade mal so stirbt, als wäre es gut so, als wäre jetzt der richtige Moment, gäbe es keinen anderen Weg.

Sterben ist Geburt in ein Leben nach dem Tod, das wir nicht kennen, über welches wir spekulieren, forschen, hoffen, glauben. Der Sterbende nimmt diese Geburt konkret wahr, der Begleitende fühlt sie vielleicht, ist jedoch mehr in dem Gedanken, etwas vergessen zu haben, etwas falsch gemacht zu haben, schuld zu sein, nicht alles versucht zu haben den Sterbenden machmal sogar gegen dessen Willen im Irdischen zurückzuhalten.

Der Tod eines Menschen, sein letzter Atemzug bringt dann eine noch bizarrere Atmosphäre in die Szene des Sterbezimmers. Es tritt eine unendlich tiefe, unerfassbare, nicht gekannte Stille und Ruhe ein. Nichts scheint mehr wichtig, alle Entscheidungen sind getroffen, die menschliche Fähigkeit Leben zu erhalten wurde von unsichtbaren Kräften schlichtweg entkräftet. Unendlich deutlich wird die Leere des toten Körpers, der als Hülle zurückgeblieben ist, unendlich unfassbar die Weite und Ferne in welche sich die Seele aufgemacht hat ... ... ...





 





                                   










Wenn Sie keinen Sinn in Ihrem Leben sehen , können Sie eigentlich gleich Selbstmord begehen. Das wäre die schlechteste und, glauben Sie es mir, folgenschwerste Entscheidung. Also sehen Sie den Sinn im Wohlergehen, Gesundheit und Glück. Nun gibt es aber auf diesem Planeten Erde mit Abstand mehr Menschen, welchen Wohlergehen, Gesundheit und Glück abhanden gekommen ist oder welche noch nie etwas davon erfahren haben. Sollte es also verschiedene Sinnfragen oder Antworten geben, oder haben die einen einen Sinn und die anderen nicht, oder sind unsere Vorstellung über den Sinn des Lebens falsch? Wie wäre es mit Frieden, Harmonie und innerer Ausgeglichenheit?

Passt schon besser bei der Betrachtung der gesamten Menschheit. Denn Frieden, Harmonie und innere Ausgeglichenheit kann auch derjenige haben, welcher abseits von Wohlleben, Gesundheit und Glück lebt. Merken Sie, wie anstrengend es sein kann, nachzudenken. Vielleicht sollten wir doch alles dem Zufall zuschreiben und einfach so weiterleben wie bisher. Wenn es doch bloß nicht ständig Leute gäbe, welche einem mit der Sinnfrage konfrontieren.

Ganz besonders gefährlich für unsere Gedankenträgheit wird es, wenn wir uns vom Television losreißen, und einen Spaziergang durch die Natur machen. Aber bitte mit offenen Augen, offenen Gedanken und ausnahmsweise mal ohne CD-Player. Ich glaube es gibt keinen größeren Beweis für den Nichtzufall der Schöpfung als in der Natur, in der vollkommenen Harmonie, der vollkommenen aufeinander abgestimmten und voneinander abhängigen Pflanzen- und Tierwelt.

Der einzige Fremdkörper in dieser Natur scheint der Mensch zu sein, und vor allem all das, was unsere Schachspieler der Industrie so alles an Nettigkeiten erfunden haben. Wichtig scheint die ständige Vervollkommnung und Freiwerdung der einzelnen Naturbereiche, Mineralien, Pflanzen- und Tierwelt. Ist in der ersten Stufe  der Mineralien, ein gewisse Starre an Unbeweglichkeit zu erkennen, ist die Pflanzenwelt schon kreativer und die Tierwelt als höchst beweglich und kreativ mit erster Tendenz zur freien Entscheidungsfähigkeit, wenn auch unter Führung eines so genannten Instinktes, zu sehen. Erst der Mensch mit der vollkommenen Fähigkeit des Denkens und freien Handelns kann und muss als oberste, vollkommenste Stufe angesehen werden.

Die Kompliziertheit und Perfektion des menschlichen Körpers, des menschlichen Gehirns, allein die faszinierende Funktion eines einzelnen Bewegungsablaufs wird uns deutlich, wenn wir frühere Erkenntnisse des Biologieunterrichts auffrischen, und in einem Buch über die Funktion des menschlichen Körpers nachlesen. Wer nach eingehender und ernsthafter Betrachtung dessen, immernoch von einem Zufall in der Mineral-, Pflanzen- und Tierwelt , wer den menschlichen Körper mit Merk-, Denk- und Entscheidungsfähigkeit dem Zufall zuschreiben kann sollte sich solange damit auseinandersetzen, bis er Ordnung und Gesetzmäßigkeit erkennt und akzeptiert.

Aber auch im Zusammenleben der Menschen und Völker wurden und werden Ordnungen, Gesetze aufgestellt, weil jede Kultur davon überzeugt war, dass bestimmte Maßstäbe und Werte eingehalten und angestrebt werden müssen. Eine Welt ohne Maßstäbe, Ordnungen Gesetze und Werte würde sich in Bezug auf die menschliche Rasse verlieren und selbst zerstören. Auch wenn wir in einer Gesellschaft leben, in der Werte entweder zerfallen, oder dem Zerfall nahe sind, gibt es doch gewisse Dinge, die man einfach nicht tut. So sind Mord, Lüge, Diebstahl und so weiter, als Fehlverhalten menschlichen Zusammenlebens anerkannt. Aber warum hält sich die Menschheit seit Urzeiten an solche und andere Werte, wenn mit dem Tod der Eintritt ins Nichts stattfindet?

Und schon sind wir wieder bei einem Punkt, an welchem ich Ihnen empfehle, den Text wegzuklicken , wenn Sie dieses Thema nicht, oder im Moment nicht ertragen, denn nichts ist schlimmer als sich zum falschem Zeitpunkt mit Dingen zu konfrontieren, die man nicht wahr haben will.
 
Doch ist der Gedanke, dass die Ordnung, Vielfalt, Kompliziertheit und Perfektion, die wir in der Natur finden, ist der Gedanke, dass die erfahrungsreiche, leidvolle und komplizierte Lebensentwicklung eines Menschen, mit all ihren Höhen und Tiefen, mit all den oft schlimmen Erfahrungen, aber auch erhebenden Gefühlen, sich mit dem letzten Atemzug, mit dem letzten Herzschlag, ins Nichts auflöst, vollkommen unvorstellbar. Nichts geht verloren.

Alles fügt sich in einen Kreislauf der Entstehung und Vernichtung, und alles hat seinen Sinn, oder? Wenn Sie die Sinnfrage noch nicht geklärt haben, und immer noch alles dem Zufall zuschreiben, gehen Sie noch einmal einige Absätze zurück. Wenn Sie es endlich schaffen den Zufall auszuschließen, müssen Sie in der gedanklichen, logischen Konsequenz, aber auch eine Vernichtung alles Geschaffenen und Vorhandenen ausschließen bzw. anstelle einer Vernichtung, die ledigliche Veränderung annehmen.







 


                                  









"Zwischen der Erde und der Sonne gehen Dinge vor sich, von denen sich die menschliche Vernunft nichts träumen lässt." Wissen Sie, ich kann Sie durchaus verstehen, wenn Sie sagen, das hängt wir alles zu hoch, ziehe ich mir doch lieber einen Film rein oder gehe gut essen, aber letztlich kommen auch Sie an diesem Thema nicht vorbei.

 
Es gibt immernoch viele Menschen, die glauben nur das was sie sehen, und glauben das was sie sehen und hören wäre alles, und es gäbe sonst nicht. Ein Blinder sieht überhaupt nichts, und doch gibt es alles, was wir sehen, ob es der Blinde glaubt oder nicht, und die Wissenschaft  kennt  Beispiele von Farben und Tönen, die wir zwar nicht sehen oder hören können, die aber trotzdem existent sind. Anzunehmen, wir Menschen könnten alles sehen, und was wir nicht sehen, gäbe es nicht, zeugt von Dummheit, Arroganz oder Ignoranz, und "die Welt muss keineswegs so gebaut sein, dass unser kleines Gehirn sie versteht."

Denken Sie an Infrarot, oder Sie können ja mal einen Tropfen Wasser unter ein Mikroskop legen und dann behaupten das, was Sie dort sehen, gäbe es alles nicht, weil Sie es mit Ihren bloßen, blinden Augen nicht sehen. Gehen wir also der Einfachheit halber mal davon aus, dass wir umgeben sind von Dingen, die wir nicht sehen, denn mit dem Überzeugen dauert es ja bekanntlich immer etwas länger, dann müssen wir doch auch zumindest mal bereit sein anzunehmen, oder in Erwägung zu ziehen, dass die Welt, die wir nicht sehen, die eigentliche richtige Welt oder Daseinsform ist, wenn wir sonst in Anspruch nehmen gedanklich offen zu sein.

Nebenbei bemerkt, kommt Ihnen die Befassung mit dieser Thematik nicht sinnvoller vor, als TV glotzen. Wenn Sie mit Ihrem Partner oder Ihren Freunden anstatt über Börsenkurse oder Fußball, Kochen oder Mode zu reden, diese Themen ansprechen, finden Sie vielleicht, oder sicherlich, Gedanken und Formulierungen, welche Ihnen bei Ihren Gedanken und Erkenntnissen weiter helfen. Ist es nicht so, dass wir in unsere Welt tausend Fragen haben, wie z. B.:

Warum sterben Kinder? Warum hungern Menschen? Warum trifft es immer die Ärmsten? Warum gerade jetzt? Und ich, oder er, oder sie, oder, oder ... "weil das menschliche Fassungsvermögen nicht der Maßstab aller Dinge ist". Ist es nicht so, dass Gerechtigkeit ständig ausbleibt, vieles vollkommen unverstanden und somit aus unserer Sicht unakzeptiert bleibt, vielleicht nur, weil unsere Sichtweise, unsere Perspektive und Betrachtungsweise falsch ist.

 
Wenn Sie bei einem Tennismatch immer nur die eine Hälfte des Platzes sehen, werden Sie nie verstehen, warum der Ball immer wieder zurückkommt. Erst wenn Sie den ganzen Platz, das ganze Spielfeld sehen und den zweiten Spieler erkennen, können Sie sich erklären, was geschieht. Wenn wir verstanden haben, dass es Dinge gibt, die wir nicht sehen können, die aber trotzdem erheblichen und entscheidenden  Einfluss auf unserem Leben haben, wird bei uns die Bereitschaft geweckt, uns mit dem Nichtsichtbaren zu beschäftigen. Oder wollen Sie die Existenz von lebensgefährlichen Bakterien und Viren, oder die Existenz von Elektrizität und Magnetismus bezweifeln, nur weil sie nicht sichtbar sind.                  

Nun kommen Sie als Oberschlauer und dozieren, dass man Bakterien, Viren, Elektrizität und Magnetismus zwar nicht sehen kann, aber mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen und messen kann. Vergessen wir nicht den Satz, "all unsere Kenntnisse schweben über dem Abgrund des Nichtwissens". Wissen Sie, geistige Dinge wie Liebe, Geborgenheit, Gefühle und andere Wahrnehmungen können Sie doch auch empfinden, ohne dass unsere Wissenschaft diese als existent  beweist, oder gibt es jemand unter Ihnen, der seinen Partner, seine Eltern oder seine Kinder liebt und Liebe von ihnen spürt, diese Liebe, diese Gefühle als nicht existent ableugnet, nur weil Liebe technisch, chemisch oder biologisch nicht messbar ist?

Und doch ist die Liebe alles in allem. Liebe ist der Grund und der Ursprung von allem, Liebe ist das Ziel, Liebe ist ..., jetzt kommen wir auf den Punkt:



                         

                         Liebe  ist  der  Sinn  des  Lebens.



Gehen wir gedanklich etwas zurück, wir haben festgestellt, dass wir nicht leben, sondern gelebt werden, dass wir geführt und gelenkt werden von den Schachspielern der Konsumgüter- und der Freizeitindustrie.  Machen wir uns frei von Zwängen dieser Industrien. Nicht alles, was groß, gut aussehend, billig oder preiswert und lange haltbar ist, tut unserer Gesundheit gut, und wer in der Werbung am lautesten schreit, sollte mit noch mehr Vorsicht betrachtet werden. Tragen wir die Kleidung, welche uns gefällt, und nicht den Modegiganten. Es ist halt jetzt modern, man gewöhnt sich an alles. Geben Sie acht, dass Sie nicht Ihre Identität verlieren, oder vielleicht schon teilweise Ihre Identität verloren haben.










 

                                  







Und dann eines der größeren Probleme : " Ich habe keine Zeit ", und das obwohl Zeit das Einzige ist, was auf dieser Erde gerecht verteilt ist und wovon jeder Mensch gleichviel hat, nämlich 24 Stunden. 

Ständig und immer wieder hört man zu allen Anlässen und Gelegenheiten:   " Ich habe keine Zeit ". Sind Sie in Zukunft bitte ehrlich und sagen: " Ich habe keine Lust, etwas anderes ist mir wichtiger ".

" Kann nicht kommen - Lüge folgt ".

Werden Sie ehrlicher, ja noch ehrlicher, und wenn Sie immer noch glauben, dass Sie keine Zeit haben, dann schreiben Sie mal drei Tage genau auf, was Sie wann genau gemacht haben, und wenn Sie dann täglich drei Stunden vor dem Fernsehen gesessen sind, zwei Stunden am Computer gespielt haben, oder täglich über acht Stunden geschlafen haben, dann sehen Sie Ihre Zeit, die Sie haben.

Und wenn Sie immer noch glauben, dass Sie keine Zeit haben, dann schreiben Sie mal drei Tage genau auf, was Sie wann genau gemacht haben. Dann sehen Sie Ihre Zeit, die Sie haben, aber eben nur verknallt haben.

Wenn Sie stundenlang in der Kneipe sitzen, oder mit dem Auto spazieren fahren, mit dem Computer spielen oder sonstigen Hobbys frönen, überlegen Sie doch mal, ob Sie in dieser Zeit nicht etwas tun könnten, was weniger Ich-besetzt ist, was mehr Liebe gibt und mehr Liebe bringt, und glauben Sie mir, mehr Frieden, Glück und Zufriedenheit.

Wenn Sie stundenlang wandern oder spazierengehen, zweigen Sie doch eine Stunde davon ab, und machen Sie einen kleinen Spaziergang mit dem Opa, der Oma von nebenan, welche sich alleine nicht mehr traut.

Wir haben uns daran gewöhnt, unsere Freizeit voll zu stopfen, mit Beschäftigungen. Wir sind so erzogen worden, von außen geprägt worden. Nur immer schön beschäftigt sein.

Man nennt es auch Zeitvertreib. Wir machen etwas zum Zeitvertreib. Wissen wir eigentlich, was das bedeutet, kostbare Zeit zu vertreiben, zu verschwenden, wenn wir auf der anderen Seite attestieren  " ich habe keine Zeit ".

Seltsameweise akzeptiert unsere Umgebung dieses Argument, " ich habe keine Zeit ", sofort. Niemand widerspricht, fragt nach. Es ist sogar schick geworden, keine Zeit zu haben. Man wird dadurch wichtig, bedeutend und signalisiert, dass man sehr gefragt, sehr beschäftigt ist, und die stundenlangen Fernsehorgien, welche durch dieses Argument  abgesichert sind, sie sind längst gesellschaftsfähig.


Übrigens gibt es viele Menschen, welche ohne Armbanduhr nicht leben können. Sicherlich gibt es Situationen, wo sie unverzichtbar ist, z.B. auch wenn man öffentliche Verkehrsmittel benutzt, oder sein Leben mit Terminen zugepflastert hat.

Versuchen Sie doch mal ohne Armbanduhr auszukommen, wenigstens ein paar Stunden oder sonntags.  Machen Sie sich doch mal frei von dem Diktat der Zeit.

Wer sind wir denn, als Menschen, dass wir uns ständig in die Zeit drängen lassen ?

Haben Sie einfach mal Zeit !

Nehmen Sie sich Zeit und wenn Sie keine Lust haben etwas zu tun, schieben Sie es nicht auf die fehlende Zeit, die gar nicht fehlt, sondern nur mit wichtigerem Ich- besetztem belegt ist.










                                   









Ich-besetzt, Ich-zentriert, egozentriert, egozentrisch, egoistisch. Ich glaube die Gesellschaft war noch nie so egoistisch wie heute. Wir machen doch alle nur das, was uns gut tut. Ich, ich, ich will, dass es mir gut geht, dass ich mich wohl fühle. Ich tue etwas für mich und diskret wie wir sind höflich und vornehm, was der andere tut, geht mich nichts an. Wir gehen uns gegenseitig scheinbar nichts mehr an. Wir sind ein Volk von Egoisten. Jeder sitzt in seiner Welt und lässt dem anderen seine Welt.

Es geht mich nichts an. Bestenfall redet man über andere, aber mit anderen für andere tun wir nur dann etwas, wenn für uns etwas dabei herauskommt. Wir haben uns zu Weltmeistern der ökonomischen Egoisten degradiert. Wir tun nur noch dann etwas, wenn das Ergebnis für uns einen Gewinn, einen Vorteil, eine Befriedigung erwarten lässt. Eiskalt egoistisch sind wir geworden, und alle versichert im Rechtsschutz, damit Auseinandersetzungen von uns selbst  nicht mehr geführt werden müssen, und möglichst positiv für uns ausgehen.

Wir lassen kommunizieren, wir lassen Probleme lösen, nur weg damit zum Rechtsanwalt. Und damit uns zu Hause keiner mehr auf die Nerven geht, haben wir Anrufbeantworter, welche uns zwar ermöglichen zu erfahren wer uns braucht, mit uns reden will, doch unsere Abwesenheit vorlügt. Oder machen Sie den Anrufbeantworter immer aus, wenn Sie zu Hause sind? Wir sind immer erst mal für uns da, immer zuerst Ich-zentriert. Sind wir glücklich damit?


Mit Liebe - Liebe ist der Sinn des Lebens -  hat all dies nichts zu tun, außer mit Eigenliebe, mit Egoismus und dieser ist ja wohl weltweit negativ eingeordnet. Ich glaube, dass alle Theorien, all der unzähligen Bücher, welche schon zu diesem Thema geschrieben wurden, erst richtig angenommen werden können, wenn man Beweise für deren Richtigkeit bekommt. Machen Sie sich doch mal Notizen für was Sie Ihr schwer verdientes Geld ausgeben, und überlegen Sie dann, ob es wirklich nötig war.

Vielleicht finden Sie in Ihrem Leben doch die eine oder die andere unnötige Ausgabe und es bleiben ein paar Mark übrig. Ich weiß sehr wohl, dass es viele Menschen gibt, die mit jeder Mark rechnen müssen und dazu verschuldet sind. Aber es sollte geklärt werden, ob dies nicht auf zu hohe Ansprüche zurückzuführen ist, denn in einem Niedriglohnland leben wir ja gerade nicht. Sollten Sie also ein paar Mark übrig haben, schauen Sie doch mal, ob Sie damit jemand direkt eine Freude machen können, denn Freude machen bringt Freude, Frieden und Zufriedenheit.










                                 








Ändern Sie Ihre Maßstäbe, Ihre Ansprüche und glauben Sie mir, es macht wirklich Freude zu sehen, dass man bestimmte Dinge gar nicht braucht, deren Unverzichtbarkeit uns die Schachspieler vorgaukeln. Natürlich brauchen wir zum Leben etwas mehr als die Indianer oder andere Naturvölker. Wir sind die industrielle Gesellschaft nun mal gewöhnt, aber wir haben das Rad überdreht, den Bogen überspannt. Wir haben uns unzählige Dinge angewöhnt und sind von unzähligen Dingen abhängig geworden, welche ein normaler Mensch gar nicht braucht.

Wir sind Konsummenschen erster Garnitur. Wir sind teilweise reine Konsumzombies. Wenn Sie den Versuch wagen und bei ernsthafter Durchführung Erfolg erzielen, Freude und Zufriedenheit erleben, haben Sie den Beweis für die Theorie, welche nun wirklich nichts Neues ist. Eigentlich werden Sie in meinem Text auch nichts Neues lesen. Es wurde alles schon unzählige Male zu Papier gebracht, doch kommt es oft auf die Formulierung, vielleicht nur auf einen Satz an, und natürlich auf den richtigen Zeitpunkt, zu welchem die Information unsere Gedanken kreuzt.









 

                                     









Freiheit war zu allen Zeiten menschlicher Existenz ein sehr wichtiges Gut. Wir glauben in Freiheit zu leben und politisch mag es wohl zutreffen. Wir haben Freizügigkeit, Meinungsfreiheit und viele andere Freiheiten, teilweise langwierig und bitter erkämpft, und sind endlich freie Menschen in einem freien Land. --- Falsch! --- Politisch mag es gerade noch zutreffen, aber kann man von Freiheit sprechen, wenn man täglich festgelegte Zeiten auf Minuten genau auf irgendeinem Arbeitsplatz fixiert ist, wenn wenige Superschachspieler uns mit einem Schlag schachmatt setzen und unser ganzes Lebensumfeld auf dem Kopf stellen und lahm legen können, indem sie uns den Strom abstellen, welchen wir mit Ausnahme der Feuerwehr, mittels Notstromaggregat, nicht erzeugen können.

Wenn aus irgendwelchen Gründen der Supermarkt nebenan geschlossen ist oder nicht beliefert wird, wer kann denn heute noch Brot backen, oder Kartoffeln anpflanzen. Wieviele Industriemenschen stehen am Wochenende fragend vor den Feldern der Bauern und versuchen deren Früchte zu bestimmen. Kann man dann noch von Freiheit sprechen, wenn wir in unzähligen Abhängigkeiten verstrickt sind, aus denen wir nicht heraus können. Sie können ja an einem Überlebenstraining teilnehmen, aber spätestens nach vierzehn Tagen stürmen sie wieder den nächsten Supermarkt.











 

                                 








Ist der einzige Ausweg, aus dieser totalen Abhängigkeit, nicht wenigstens teilweise frei zu werden, das einzige, was uns möglich ist, die Gedankenfreiheit zu pflegen. Aber statt dessen, weil Nachdenken so anstrengend erscheint und zur tätigen Konsequenz führen könnte, vertreiben wir uns lieber die Zeit mit unkritischen Hobbys. --- Falle: Freizeitindustrie. --- Wir lassen uns berieseln von Computer,Television und Radio. --- Falle: Medienindustrie. ---

Sie haben uns alle Fluchtwege gehörig zugenagelt, sie, die Schachspieler. --- Falsch! --- Unsere Gedanken und die daraus resultierenden Taten sind frei, und unser ganz persönliches Werk. Pflegen wir doch die einzige Freiheit, die uns noch bleibt. Begeben wir uns auf gedankliche, geistige Ebene, suchen wir uns gute Gesprächspartner, gute Bücher und begeben wir uns auf die Suche nach der Möglichkeit, aus diesem perfekten Netz der Steuerung, Lenkung und Überwachung, der Schachspieler auszubrechen. Erforschen wir Welten mit unseren Gedanken allein in der Stille, in der Natur oder im Gespräch.

Aus den wirtschaftlichen, industriellen Abhängigkeiten kommen wir nicht heraus, aber gedanklich, geistig können wir uns grenzenlos bewegen, ohne auch nur einen Schritt zu laufen. Nutzen wir diesen einzigen Freiraum, der uns bleibt. Bauen wir uns eine Welt von Erkenntnissen und Erfahrungen, die von nichts abhängig ist, und durch nichts zerstört werden kann.








 

                                









Stellen wir die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Frage nach der Liebe, die Frage nach dem Woher und Wohin und Wozu? Verlassen wir endlich und sofort die traurige und unmenschliche Position des NurKonsumenten und werden wir selbst Produzenten, unserer Gedanken- und Erkenntniswelt, welche unzerstörbar ist, wenn sie richtig gefestigt ist, und  grenzenlos Frieden bringend, wenn sie die richtige Richtung nimmt.

Wir sind nicht in diese Welt geboren, um uns unkritisch derselben zu unterwerfen und anzupassen, sondern uns selbst ein Bild der Erkenntnisse zu malen, und dieser wahren Erkenntnis unerschrocken zu folgen. "Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom", aber gehen wir ihn zunächst gedanklich und im Zeichen der Liebe, denn äußere Gewalt erzeugt Gegengewalt der Schachspieler.

Der Mensch ist kein Konsument, kein Verbraucher, kein Leistungserbringer. Der Mensch ist ein geistiges Wesen mit unendlichen, geistigen Fähigkeiten. Wir können uns in dieser verrückten Welt eine Insel des Friedens, der Ruhe, der Zufriedenheit und des unendlichen Glücks schaffen, indem wir unsere Gedankenwelt aufräumen.

Die Macht der Gedanken ist enorm und kann unser ganzes Empfinden beeinflussen. Wenn wir uns gedanklich von etwas abwenden, erlischt der Wunsch es zu konsumieren. Wenn wir uns gedanklich etwas zuwenden, entflammt der Wunsch es zu tun. Die Gedanken steuern unsere Bedürfnisse, unsere Wünsche und unser Tun. Die Gedanken sind die eigentliche Triebfeder des Menschen, der Inhalt der Gedanken und die Kontrolle der Gedanken bestimmt über unser Wohlbefinden. -  "Liebe ist der Sinn des Lebens". -

Wenn wir die Liebe in unsere Gedanken aufnehmen, wenn wir jeden Gedanken an der Liebe messen, und versuchen alle lieblosen Gedanken wegzudenken, haben wir den ersten Schritt der gedanklichen Kontrolle, und somit auch den wichtigsten getan. Liebe ist ein großer Begriff, und es gibt unzählige Definitionen. Wichtig ist die strickte und absolute Trennung von Liebe und Lust.








 


                              








Zwei Definitionen der Liebe möchte ich hier auszugsweise aufführen. Zwei Definitionen von vielen, die alles enthalten:



 
"Die Liebe ist ... langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht, sie stellt sich nicht ungebärdig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht , sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit, sie verträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles, die Liebe hört nimmer auf."


 
"Liebe ist ... in sich höchst uneigennützig, sie ist voll Demut, ist tätig, ist voll Geduld und Erbarmung, sie fällt niemals jemandem unnötig zur Last und duldet alles gern, sie hat kein Wohlgefallen an der Not ihres Nächsten, aber ihre rastlose Mühe ist, dass sie helfe jedermann, der einer Hilfe bedarf."



 
In unserer Gesellschaft und Denkweise ist die geistige Liebe durch körperliche Liebe überlagert. Wenn wir in unserem Verständnis an Liebe denken, steht oft die körperliche im Vordergrund. Wenn wir versuchen zu verstehen, dass alles materielle, körperliche, also grobstoffliche irgendwann seiner Auflösung oder Umwandlung zugeht, alles geistige aber unmöglich je verloren gehen kann, ist die geistige Liebe die eigentliche wahre, beständige und ewige.








 


                              








Wir leben in einer Gesellschaft, in der viele spontane und sinnvolle freudbringende und oft unumgänglich notwendige Dinge und Taten entweder unmöglich gemacht, zeitlich verzögert, oder erschwert werden durch ein Syndrom, welches man mit Versicherungslähmung bezeichnen könnte.

Aus versicherungstechnischen Gründen ist vieles entweder nicht möglich, oder entgegen unserem menschlich individuellen Wollen notwendig.

Wir haben unsere, in der Schöpfung höchste intellektuelle Denk- und Entscheidungsfähigkeit einem System unterstellt, welches dieses einschränkt bzw. lähmt, und unfrei gestaltet.

Angst ist die oberste und wirkungsvollste Marketingstrategie, welche sich dieses künstliche, widernatürliche System zum Nutzen macht.








                            









 
Der natürliche naturverbundene Mensch lebt in einer Wechselwirkung zwischen Freud und Leid, Glück und Unglück, Hoch- und Tiefstimmung. Beide Zustände sind als Erlebnisereignisse wie alle Gegensätze unserer Umwelt notwendig. Kalt und warm, hell und dunkel werden als Polaritäten unseres Umfeldes akzeptiert. Leid dagegen, welches sich in Krankheit und Schmerz ausdrückt, sofort mit widersinnigen Maßnahmen bekämpft, anstatt wenigstens teilweise zu ertragen, oder als Werkzeug zu neuen Wegen und neuen Erkenntnisse zu sehen. Im Leid wird keine sinnvolle Funktion gesehen. Leid wird nicht akzeptiert.

Es darf einfach nicht sein. Es passt nicht in unser falsches Verständnis, welches von Geld, Erfolg, Schönheit und Gesundheit geprägt ist. Der moderne Mensch begegnet Leid, Trauer und Schmerz nicht mit natürlichen Mitteln wie Ruhe, Schlaf und Naturheilmittel, Besinnung und Änderung von Verhaltensweisen, sondern er ruft sofort nach einem Arzt, nach einer Pille, um seinen Tatenmanagement ungestört fortsetzen zu können.

Wir haben es verlernt bzw. nicht gelernt Leid und Trauer zuzulassen, zu erleben, zu ertragen, sozusagen durch uns durchgehen zu lassen, um uns davon zu befreien. Es passt einfach nicht in die Vorstellung unserer Gesellschaft, zur Anforderung an den Mensch der heutigen Zeit, welche von Kraft, Stärke und Schönheit geprägt ist, dass jemand Trauer und Leid auslebt, ausspricht und ausweint. Wir reißen uns zusammen und greifen zur alles beruhigenden Pille.

Dazu kommt, dass ein Mensch, der trauert und Leid offen lebt, von unseren gesellschaftlichen Vorstellungen ausgegrenzt wird, als schwach und bemitleidenswert in die Ecke eines psychisch Kranken gestellt wird. Normale menschliche Emotionen sind nicht akzeptiert und obwohl normal, als krankhaft abdeklariert.

Der Leidende oder Trauernde unterdrückt seine Gefühle auch weil er merkt, dass seine Mitmenschen nicht damit umgehen wollen oder nicht damit umgehen können. Er unterdrückt seine Gefühle so lange, bis er im psychologischen Sinn tatsächlich krank wird. So wird ein konsummüder und arbeitsmüder Organismus und dessen Alarmreaktion überhört und ignoriert und Alarmsymptome mit Pharmaka gedämpft.

Der Sportler lässt sich zum dritten Mal operieren anstatt seine Freizeitverhalten zu verändern, und der Manager lässt sich zum vierten Mal die Gallensteine entfernen, anstatt Stress- und Essgewohnheiten zu überdenken, und wenn man nach zwei Stunden Televisionkonsum Kopfschmerzen bekommt, glotzt man nach Einwurf einer Pille schmerzfrei weitere zwei Stunden.








 

                                   







 

Unsere Gesellschaft ist krank ... aber nicht krank an körperlichen Gebrechen, sondern krank an geistiger Potenz, an Intellekt und Sensibilität, krank an der Bereitschaft Zeichen zu erkennen, zu analysieren und Taten, Verhalten zu ändern.

Unsere Gesellschaft ist arm ... nicht arm an Geld, Wohlstand oder Besitztum, sondern arm an Liebe, Menschlichkeit, Zuwendung, Verständnis und geistiger Sensibilität.

Wir haben uns ganz schön verkauft ... verkauft an den Materialismus, verkauft an Konsumstreben, verkauft an Elektronik und Massenmedien, verkauft an Bedürfnisse, Süchte und Meinungen andere.
 
Wir sind geistig arm und leer und vertrauen nicht auf uns, auf zwischenmenschliche Verbindungen geschweige denn auf geistige Führungen, sondern wir haben uns verkauft an Versicherungen, Ärzte und sonstige fragwürdige Errungenschaften der letzten hundert Jahre.

Wenn wir einem normalen Menschen unserer Gesellschaft alles Materielle für kurze Zeit wegnehmen würden, wäre er nicht überlebensfähig und höchst unzufrieden und unglücklich. Schon die Wegnahme gewisser Dinge würde ihn in unsägliche Traurigkeit - neudeutsch Depression - stürzen.

Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass Menschen vor hundert Jahren viele dieser Dinge gar nicht kannten, eine erschreckende Erkenntnis unserer gegenwärtigen Abhängigkeit von Materie und materiellen Errungenschaften. Wir sind in unserer Bedürfnishaltung dermaßen kompliziert, verwöhnt, abhängig und unnatürlich, dass nur leichte Schwankungen, leichte Veränderungen in unserem Umfeld und/oder Nichterfüllbarkeit unserer vollkommen überspitzten Bedürfnisstruktur uns in Unzufriedenheit und Traurigkeit, eben in Depression, stürzen.

Diese weit verbreiteten Depressionen können gelindert oder zumindest teilweise beseitigt oder vermieden werden, wenn wir auf der einen Seite unsere Bedürfnisanforderungen reduzieren, mit weniger zufrieden sind und einfach akzeptieren, dass wir manche Dinge nicht haben können, nie haben werden und auf der anderen Seite uns mit unserem gegenwärtigen Zustand abfinden, ihn so annehmen, wie er ist und uns selbst nicht so wichtig nehmen.

Sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, ist sowieso ein besonders heilsamer Gedanke, welchen wir täglich mehrmals führen sollten.

Depressionen entstehen aus vielen Ursachen, die zu vielen Zuständen unserer Gefühlswelt führen. Wenn wir jedoch bereit sind alles so zu akzeptieren wie es ist und daran arbeiten, einen Zustand, welcher unseren Möglichkeiten entspricht zu erreichen, wenn wir jeden Tag neu beginnen, jeden Tag als neue Chance sehen und vor allem die Vergangenheit als unveränderlich akzeptieren, grübeln über diese unveränderbare Vergangenheit einstellen, weil jeder Gedanke an vergangene Dinge diese nicht mehr ändert und uns voll auf die Gegenwart auf den heutigen Tag konzentrieren, werden wir auch depressive Phasen besser und schneller überstehen.












                                 








Liebe ist der Sinn des Lebens. Über ihr Zentrum, ihr Wesen und ihre tätige Umsetzung gibt es wohl noch viele Gedanken. Wir ökonomischen Konsumzombies kennen Liebe oft nur noch als zwischenmenschliche Beziehung zwischen Mann und Frau, Eltern und Kinder, Freunden und Nachbarn. Die Liebe ist aber nicht nur eine Eigenschaft, ein Gefühl zwischen Menschen oder gegenüber der Natur und materiellen Dingen, sondern diese Liebe im universellen geistigen Sinn ist die Erschafferin, der Grund, Ursprung, Ziel und Zweck aller Dinge. Es gibt nichts, was nicht ursprünglich aus der Liebe entstanden ist und es gibt nichts, was nicht als Ziel die Liebe hat.
                                         
Es gibt jedoch Menschen, die sich als Gegenpol zur Liebe freiwillig anderer Eigenschaften bedienen. Dieser Gegenpol zur Liebe besteht seit Menschengedenken und er ist eng mit der Materie verbunden.









                             

                                    








 

Das Erreichen materieller, weltlicher Dinge ist mit Liebe scheinbar nicht zu realisieren. Wohlstand und Wohlleben fordern und produzieren andere Verhaltensweisen und bringen tatsächlich einen - allerdings zeitlich begrenzten - und somit kurzsichtigen materiellen Vorteil mit sich.

Egoismus, Lüge, Betrug, Übervorteilung, List, Schönfärberei, Täuschung, Heuchelei und die so genannte Notlüge sind der direkte Weg zu weltlichen Vorteilen, deren Maß und Zahl uns nie genug wird. Dass diese weltlichen Vorteile spätestens mit dem letzten Atemzug abzugeben sind, interessiert uns heute nicht. Wir sind so erzogen und geprägt, dass unser Ziel schwerpunktmäßig im Materiellen liegt.

Unter Materie ist alles Sichtbare, Fassbare zu verstehen, was wir uns durch Arbeit erwerben können. Das System der Arbeitswelt fordert von uns bestimmte Verhaltensweisen welche, wenn wir diese nicht einhalten, unsere Leistung in Sinn der Anforderung mindert. Wer nicht mitmacht, wird in der vornehmen Gesellschaft zwar nicht fertiggemacht, verhält sich aber entgegen innerer Einstellung und Überzeugung angepasst, individual fremd.

Er oder sie ist nicht er oder sie, sondern er oder sie ist der oder die, welche er oder sie sein soll, sein muss, um Anforderungen zu erfüllen, Leistungen zu erbringen, Lohn zu empfangen und als Ergebnis als Konsument Leistungen und Güter, eben Materie, zu konsumieren.

Sollte einer oder eine von uns auf die Idee kommen ab Morgen Egoismus, Lüge, Betrug, Übervorteilung, List, Schönfärberei, Heuchelei oder Notlüge durch Liebe und Wahrheit zu ersetzen, funktioniert er oder sie nicht mehr nach den Vorstellungen des Systems und läuft Gefahr, entweder zurückgezogen oder rausgeworfen zu werden.

Halten wir an den Oberbegriffen Liebe und Wahrheit fest, beginnen wir einen Kampf gegen das System und die Schachspieler. Da wir glauben, auf vieles nicht verzichten zu können, machen wir weiter mit, packen die Ziele Liebe und Wahrheit dahin, wo sie nicht das System stören und schwimmen mit dem Strom vieler, im Strom des Flusses von Angebot und Nachfrage des Konsums, des Geldkreislaufes mit dem Ziel der Bedürfnisbefriedigung und Steigerung des Bruttosozialproduktes.

Dass wir dabei unser menschliches Menschsein, unsere Identität, unsere Bestimmung und tiefgeistige Veranlagung zur Liebe und zur Wahrheit verkaufen kommentieren wir mit dem Spruch: "... was bleibt mir denn Anderes übrig ...".

" DER WEG ZUR QUELLE FÜHRT GEGEN DEN STROM", liest sich zwar gut und ist einer der tollen Sprüche unserer Denker, aber in der Realität muss man halt mitmachen oder aussteigen und aussteigen bringt Verzicht, den wir nicht leisten wollen, bringt scheinbar unüberwindbare Schwierigkeiten mit Familie, Freunden, Partnern und Nachbarn, die wir nicht eingehen wollen, bringt den sozialen Abstieg, den wir nicht gehen wollen, nicht wollen, nicht wollen ...









 

                                  








Ja, es ist eine Entscheidung notwendig !

Eine Entscheidung, welche unser ganzes Leben verändern kann, welche aber zu unserem eigentlichen Wesen als Mensch, der im Bewusstsein lebt, dass der Sinn seiner Existenz Liebe ist, zurückführt.

Wir sind zu tief eingebunden in dieses System, um einfach ausbrechen zu können. Einige finanziell Unabhängige haben es als Erben, Lottogewinner oder Überlebenskünstler geschafft, sich auf eine Insel zurückzuziehen, tatsächlich oder bildhaft. Auf eine Insel der geistigen Welt, auf eine Insel des reinen Menschseins und haben als einige wenige zurückgefunden zu Liebe, Wahrheit, Freude, Frieden und Realisierung dessen.

Andere sind auch ausgestiegen oder ausgestiegen worden, ins soziale Abseits auf die Parkbank oder unter die Brücke. Wenn wir eine Entscheidung treffen wollen und wenn wir wollen können wir es auch, sollten wir zunächst gedanklich aussteigen, uns gedanklich von Egoismus und Materialismus abwenden und zu Liebe und Wahrheit hinwenden.

Konsumverzicht ist einfacher als wir denken. Vieles was uns Handel und Industrie als lebensnotwendig anpreisen brauchen wir gar nicht.










 

                                 









Gehen wir Schritt für Schritt unsere Bedürfnisskala durch, bauen wir Schritt für Schritt Bedürfnisse ab, befreien wir uns Schritt für Schritt von Konsumzwängen und lassen wir uns dabei Zeit, haben wir dabei Geduld mit uns selbst, um mit dem Geld das dann übrigbleibt, entweder Schulden zu tilgen oder Sinnvolleres zu tun.

Viele werden sagen, " ... ich kann nicht noch auf Mehr verzichten ... ", " ... ich leiste mir ja sowieso nichts .... ". Andere sind an der Unmöglichkeit ihre Schulden jemals zurückzuzahlen schon lange verzweifelt. Für sie alle gilt das Vakuum, welches durch Konsumverzicht entsteht, das Vakuum, welches Hoffnungslosigkeit und vollkommen fehlende Zukunftsperspektiven entstehen lässt, auszufüllen.









                                  









 

Wir Menschen sind ein duales Wesen im Sinn von zwei Wesen in einem Menschen. Der eine Teil in uns ist Materie, wozu auch alle materiellen Notwendigkeiten und Bedürfnisse zählen, der andere Teil ist Geist. Mit dem materiellen Teil werden einige gerade noch zurechtkommen und verstehen was ich meine - aber mit dem Geist?

Was ist Geist in diesem Zusammenhang? Nennen wir es doch einfach mal so und sagen: Geist ist alles Nichtmaterielle. Wenn also unser Körper, unsere Nahrung, unsere Kleidung, unsere Wohnung Materie sind, dann sind unsere Gefühle, unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere Empfindungen unsere geistigen Wesensmerkmale. Wenn also der Materiemensch nicht weiter befriedigt werden kann, so kann der Geistmensch dieses Vakuum ausfüllen.

Es ist unvorstellbar und unendlich, was alles ein Mensch in seinem Geist, in seinen Gedanken verborgen hält. Und doch " ist die unvorstellbare Weisheit des Schöpfers nicht an das gebunden, was die Menschen für vernünftig halten ". Wären wir fähig mit einem Mal unseren kleinen Menschengeist voll und ganz zu erfahren, wären wir sicherlich unvorstellbar unaussprechlich überfordert.

Der Geist des Menschen trägt alles in sich und es gibt nichts, was der Geist des Menschen nicht weiß. Lediglich die Tatsache, dass wir Menschen diesen Geist durch Materialismus verschüttet, quasi blockiert haben ist dafür verantwortlich, dass wir geistig und gedanklich so arm sind. Dieses geistige Wesen in uns freizuschaufeln, zu aktivieren und zu beleben sollte unser erstes Ziel sein.

Denn wenn wir uns auch noch so viel Materie zulegen, finden wir in einem Mehr davon keine wirkliche Befriedigung und schon gar keinen Frieden. Wir können nicht mehr essen, ohne das zulässige Gesamtgewicht zu überschreiten, wir können nicht mehr kaufen, weil wir nicht mehr Platz haben, wir können nicht mehr und weiter reisen, weil wir nicht mehr Urlaub haben und die Welt begrenzt ist, oder wir können nicht mehr, weil wir nicht noch mehr arbeiten können, sowieso keine Chance mehr haben, unsere Schulden zu bezahlen, oder weil wir erst gar keine Arbeit haben.

In allen materiellen Bestrebungen sind früher oder später unüberwindbare Grenzen erreicht und die bis dort erfolgte Befriedigung nicht mehr zu erreichen. Die Befriedigung endet also, und das oft sehr schnell, parallel zur Entwicklung unserer Konsummöglichkeiten. Die Befriedigung ist endlich, der Frieden grenzenlos.

Befriedigung resultiert aus Konsum und materiellen Dingen, Frieden wird vom geistigen Menschen in sich erzeugt mit Ausnahme kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Menschen und Völkern. Frieden wird durch Frieden mit sich selbst, in sich selbst, mit Annahme momentan nicht änderbarer Situationen, mit Akzeptanz von Umständen und Verhältnissen erreicht, Alles so zu nehmen, wie es kommt, alles zu versuchen, eine positive Entwicklung und Situation zu schaffen verlangt mehr Arbeit, geistige Arbeit, als unser tägliches Werk zum Überleben im materiellen körperlichen Sinn.

Die Ergründung der Frage nach dem warum, woher und wohin unserer Existenz verlangt geistige Tätigkeit, bringt aber ungeahnte Gedanken und Phantasieenergien in uns zur Wirkung und lässt uns erwachen in einer neuen geistigen Welt, welche die eigentliche Welt unseres dualen Wesens ist. Unsere Gedanken, Phantasien, Einstellungen und Wertungen zu durchforschen, mit anderen Menschen zu sprechen, durch gute Literatur zu bereichern und durch den Vorstoß in unserem Geist zu vervollkommnen, ist kostenneutral, ortsunabhängig und bereichernd im Sinn der Unerschöpflichkeit. Die so oft in unserer Gesellschaft beklagte Langeweile hat keine Chance mehr und somit auch die materielle Bedürfnisbefriedigungsmühle nicht mehr.

Es gibt keine Phantasie im eigentlichen Sinne des Nichtvorhandenseins, denn jede menschliche Phantasie, produziert von dem Geist in uns, ist eine geistige Realität. Bei der Annahme einer geistigen Welt neben und um unserer materiellen Welt ist jede Phantasie eine reale geistige Tatsache, ein realer geistiger Ablauf eben in dieser Geistwelt.

Oder können wir behaupten, dass Gefühle wie Liebe, Hass, Neid, Trauer, Freude oder Hoffnung als geistige Komponenten dieser geistigen Welt nicht existent sind, nur weil wir sie nicht sehen können? Wie können wir so vermessen sein anzunehmen, dass es nur Dinge gibt, welche wir sehen können, wenn unsere Gefühle bereits das Gegenteil beweisen und die Entwicklung unserer Wissenschaft, dies unzählige Male bewiesen hat. Und wer irgendwann einmal glaubte, dass die Erde der einzige Planet sei oder die Steine tote Gebilde seien, muss sich schon seit langem durch Astrologie, Physik und Atomphysik eines besseren belehren lassen.

Die Annahme, wir wären der einzige bewohnte Planet, basiert ebenfalls nur auf der Annahme unserer Wahrnehmungsfähigkeiten. Auch der Wind ist nicht sichtbar, sondern nur seine Kraft. Auch geistiges ist nicht sichtbar, doch seine Auswirkungen sind unendlich bereichernd, fühlbar, messbar in Wissenschaft, Musik, Kunst und zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die größte, wichtigste und alles Geistige steuernde Eigenschaft dieser geistigen Welt ist die LIEBE !

Gedanken, welche von der Liebe geleitet sind kommen an, werden gespürt. Ein Lächeln zwischen zwei Menschen ist nicht nur mimischer Ausdruck der Gesichtsmuskulatur, sondern Überträger von unzähligen unausgesprochenen Worten innerhalb weniger Sekunden. Oft ohne es wahrzunehmen, kommunizieren wir auf geistiger Ebene miteinander, ohne Worte zu wechseln, denken beidseitig aneinander, handeln gleichzeitig ohne vorherige materielle Absprache. Wir leben in dieser geistigen Welt, machen von geistigen Kommunikationswegen und Kräften Gebrauch, oft ohne es zu wissen. Der Wechsel zwischen Wachbewusstsein, Schlaf und Traum ist ebenfalls ein Wechsel zwischen materieller und geistiger Welt.

Es gibt so vieles was wir nicht wissen, es gibt so vieles was uns unbekannt ist und was in Wirklichkeit anders ist als wir heute denken. Die Wissenschaft hat es unzählige Male auch unserem Verstand bewiesen.


" ... weil das menschliche Fassungsvermögen nicht der Maßstab aller Dinge ist,

... weil die Welt keineswegs so gebaut sein muss, dass unser kleines Gehirn sie versteht,

... all unsere Kenntnisse über dem Abgrund des Nichtwissens schweben,

... zwischen der Erde und der Sonne Dinge vor sich gehen, von denen sich die menschliche Vernunft nichts träumen lässt ... "


und um, ohne Sie zu langweilen, die Zitatreihe abzuschließen mit dem Satz:


" ... die unvorstellbare Weisheit des Schöpfers ist nicht an das gebunden, was die Menschen für vernünftig halten ...".



Steigen wir doch endlich oder immer wieder herab von unserer vermessenen Annahme so klug zu sein, erkennen wir doch immer wieder mit den Worten großer und größter Denker:


" ... ich weiß, dass ich nichts weiß ... "


und


" ... unser Wissen ist alles Stückwerk ...".




 Erforschen wir unseren Menschengeist und die geistige Welt in uns selbst im Gespräch mit weisen Menschen, durchbrechen wir unseren Anspruch alles besser zu wissen, alles zu wissen, nicht mehr Wissen zu benötigen. Es gab Zeiten, in welchen sich die Jugend weise Ratschläge von Ältesten einholte und Erfahrungen der Ältesten annahmen. Der Ältestenrat der Politik ist eines der Überbleibsel.

Heute glaubt die Jugend, selbst schlau zu sein und schiebt Erfahrungen und geistige Errungenschaften der Senioren zusammen mit diesen ins Pflegeheim, vielleicht mit der Bemerkung nicht unter den Indianern zu leben oder mit dem Hinweis auf Idiotie gegenüber Menschen, die wahrlich keine Idioten sind, sondern mit ihren guten, auf langen Schicksalswegen erarbeiteten Gedanken nur abseits der Vorstellungen unserer Schachspieler liegen.

Die Gesellschaft ist kontraproduktiv des eigentlichen Menschseins. Ihre Ziele gehen überwiegend an der Zielsetzung des Menschseins vorbei, ja sogar in entgegengesetzte Richtung. Materie und Geist, Gesellschaft und wahrer Mensch stehen in krassem Gegensatz. Dieser Widerspruch stellt sich in jedem Menschen dar. Viele haben die Wahrheit des geistigen und wahren Menschen in sich verdrängt und sich den Zielsetzungen und Forderungen von Materie und Gesellschaft angeschlossen.

Doch in jedem Mensch regt sich von Zeit zu Zeit eine innere Kraft, eine innere Energie, welche den Menschen zum Nachdenken bringt. In der Regel wird diese innere Kraft mit materiell- und gesellschaftsorientierten Werten zurückgedrängt und erstickt. Bei vielen Menschen regt sich jedoch diese innere Kraft erfolgreich, sie beginnen neue Wege zu gehen.


Hochsensible Menschen, welche zwar neue Wege gefunden haben, jedoch aufgrund der enorm starken Gegenkraft nicht gehen können, erfahren eine innere Unruhe und Zerrissenheit und die Erkenntnis der sinnlosen materiellen Gesellschaft einerseits, und die Ahnung der Wahrheit des Geistes und wahren Menschseins andererseits bringt sie aufgrund fehlender Entscheidungs- und Willenskraft, dem Weg der Wahrheit zu folgen, in unerträgliche Zustände ihres inneren zerrissenen Fühlens, in unerträgliche Zustände ihres Ichs, ihrer Emotionen, dass sie sich oft ständig durch Drogen, Tabletten, Alkohol oder schlimmstenfalls durch künstlich geschaffene Inseln in Form von psychiatrischen Kliniken ruhighalten müssen.

Das diese Menschen der Wahrheit oft viel näher sind als die von der Gesellschaft so hoch anerkannten Leistungsträger, dass sie durch Verstärkung ihrer Entscheidungs- und Willensfreiheit und Willenskraft gegen Materie und Gesellschaft den Weg der Wahrheit, des Geistes und des wahren Menschen endgültig betreten könnten, wird nach und nach durch die Droge oder falsche Lenkung im Sinn von Richtungszeigung unmöglich oder erschwert.


Die wahren Menschen waren zu allen Zeiten nicht immer die Großen und Reichen der Welt, sondern oft ganz einfache, von der Gesellschaft ausgestoßene weise Arme, welche , nachdem sie sich  aus dem Getriebe der Welt zurückgezogen hatten, ihrer inneren Kraft gefolgt sind, ihre innere Welt geöffnet haben und somit die Weisheit der Wahrheit des Geistes gefunden und in ihrem Leben verwirklicht haben.

Viele von uns standen schon an diesem Punkt, stehen gerade daran oder werden im Lauf ihres Lebens noch mehrfach darauf stoßen. Das Denkenswerte daran ist, dass wir oft und immer wieder auf die Wahrheit gestoßen werden, jedoch die Annahme derer unserer freien Willensentscheidung unterliegt.

Nehmen wir die Wahrheit nicht an, läuft unser Leben oft längere Zeit unbeeinträchtigt weiter und es ergeben sich sogar materielle Verbesserungen, welche uns glauben lassen, dass unsere Entscheidung richtig war. Der Zug der Gegenkraft, dessen Lockmittel Materialismus ist, belohnt uns und zieht uns in seinen Bann und da unsere Zielorientierung durch familiäre und gesellschaftliche Prägung dem Materialismus stark anhängt, glauben wir auf dem richtigen Weg zu sein.

Dies kann jahre- und jahrzehntelang gutgehen, bis uns ein scheinbar schreckliches inneres oder äußeres Ereignis wachrüttelt und uns die Falschheit unseres bisherigen Tuns aufzeigt.

Scheinbar deshalb, weil jedes geistige Signal, in Form von Krankheit, Unglück, Depression, Angst oder Verlust zwar im Materiellen, Körperlichen unangenehme bis unerträgliche Zustände auslöst, im eigentlichen Sinne jedoch positiv endet. Viele von uns haben diese Erfahrung schon gemacht, viele auch schon wiederholt. Und diese Erfahrung, die uns auch von der älteren Generation vermittelt werden können, würden wir diese nur auch annehmen, ist im eigentlichen Sinn das Gutgehen auf unserem Weg.


Nicht das hin zur Materie, sondern das weg, nicht das Gutgehen im materiellen Sinne, sondern das Gutgehen im geistigen, gefühlsmäßigen, emotionalen Sinn ist das wirkliche Gutgehen. Lassen wir uns nicht weiter leben, sondern leben wir aus uns heraus  wirklich uns selbst.

Der Anfang, wahrer Mensch, freier Mensch und wirklich glücklicher Mensch zu werden ist gemacht, wenn wir uns entscheiden. Aufgrund der Komplexizität unserer gesellschaftlichen Einflüsse auf unser Leben sollten wir uns in gedanklicher Form zunächst entscheiden und umorientieren. Die Manifestation unserer Gedankenentscheidung steuert bereits automatisch unseren Willen und unser Tun.









 


                                     







 

Der Grund, besser gesagt einer der Gründe der Arbeitslosigkeit ist wohl auch die Emanzipation der Frau - lesen sie ruhig weiter -.

War doch jahrtausendelang eine festgelegte Rollenverteilung zwischen Mann und Frau unumstößlich, war der Mann des arbeitende Prinzip als Ernährer der Familie und die Frau das schöpferische Prinzip der Familie, dessen Lebensumfeld und Erzieherin der aus ihr hervorgegangenen Kinder, als die nächste Generation, so ist seit einigen Jahrzehnten diese jahrtausendelange Wahrheit der Rollenverteilung zur Unwahrheit geworden.

Natürlich spielen Industrialisierung, Automatisierung, elektronische Datenverarbeitung, Lohn-, Lohnneben- und Lohnstückkosten ihre entscheidende Rolle zur Steigerung der Arbeitslosigkeit, doch kann die Emanzipation der Frau hierbei nicht wegdiskutiert werden.








 

 

                               







 

Die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ist nicht mehr eindeutig zu erkennen, nachdem die Frau intensiv in die Arbeitswelt eingedrungen ist. Der Doppelverdienerhaushalt improvisiert nach Feierabend ein Familienleben, welches keinen Bestand hat und durch Scheidung oft zerbricht, woraus noch mehr Einzelhaushalte, noch mehr Arbeitnehmer und noch mehr Wohnungssuchende entstehen.

Die unaufhörliche Tendenz zum Singlehaushalt, Beziehungsunfähigkeit und fehlende oder unzureichende Erziehung der Kinder, oft von Fremdem oder Großeltern, führt zu einer fehlgeleiteten Jungen Generation, dem ersten Eckstein der wankenden Inneren Sicherheit unserer Gesellschaft. Alles Ergebnisse der Emanzipation der Frau ?

Warum waren bis vor zwanzig oder dreißig Jahren Ehen und Familien intakt oder doch noch mehr intakt als heute ? Warum gab es früher kaum Scheidungen und warum werden Scheidungen heute von Frauen zu zwei Dritteln eingereicht ? Alles Ergebnisse der Emanzipation der Frau ?


Mann und Frau, und das ist wohl zweifelsfrei, sollten gleichberechtigte Partner sein, doch war und ist die originäre Rollenverteilung zwischen ihnen unabdingbar notwendig. Wenn in einer Fußballmannschaft alle elf Spieler stürmen wollen und der Ball dem Gegner vor die Füße gerät, ist kein Spieler mehr in der Verteidigung oder im Tor, denn alle elf stehen im Sturm auf der gegnerischen Seite.

Die Folge dieser fehlenden, nicht eingehaltenen Rollenverteilung ist unweigerlich ein Gegentor, im übertragenen Sinn kaputte Familien, Scheidungen, Singlehaushalte, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und falsch, schlecht oder unzureichend erzogene Kinder.

Auch hier entstand oder entsteht eine solche Entwicklung aus Minderheiten und wird aufgrund unserer trägen Tendenz, sich von außen leben zu lassen, zu tun, was die Masse tut - Definition für " Normal " - angenommen als eigener Lebensstil, verinnerlicht und praktiziert. Bei den Wenigen, welche unbeeinflusst von außen nach eigener Überzeugung eine Rollenverteilung innerhalb der Familie einhalten, ergeben sich Probleme unserer Zeit selten oder nicht.

Der Frau ihre eigentliche Aufgabe wieder nahezubringen, ist wichtigste Aufgabe unserer Gesellschaft. Die Erziehung unserer Kinder und somit der nächsten Generation, die schöpferische Gestaltung des Familienlebens, des Freundeskreises und somit die Gestaltung unserer Gesellschaft, die Prägung der nachkommenden Generation und somit die Zukunft unseres Volkes außerhalb der Arbeitswelt, ist mindestens genauso, wenn nicht sogar wichtiger, als die berufliche Tätigkeit.

Frauen zu belächeln, welche Kinderwägen vor sich herschieben, anstatt eine Einfahrtgenehmigung auf das Firmengelände zu haben, ist eine fatale Entwicklung.

Die Wertmaßstäbe, welche nicht zuletzt wir Männer an die Frauen stellen, sind pervertiert und die heutige Zielsetzung der Frau letztlich auch vom Mann provoziert.











                               









 
Betrachten wir doch mal unsere Lebensweisen genauer. Die meiste Zeit unseres Wachzustandes sind wir Sklaven unseres Arbeitgebers und eingebunden in ein System, das uns kaum Freiheit lässt. Auf die Minute genau haben wir am Arbeitsplatz zu erscheinen, auf die Minute genau haben wir unsere Arbeitsleistung zu erbringen.

Es fragt uns niemand, wo wir die Kraft dafür hernehmen. Es fragt uns niemand, ob wir zufrieden sind, ob wir Ruhe und Glück finden. Wir haben zu funktionieren, Leistung zu erbringen um dem Bruttosozialprodukt zu dienen. Wir sind Sklaven der Zeit. Die Zeit hat uns im Griff. Der Diktator am Handgelenk gibt uns immer genau seinen Stand bekannt.

Wir können nichts ohne Zeiteinteilung vornehmen, ja es gibt sogar Menschen, die ohne Armbanduhr sich nur als halbe Menschen fühlen und es sind derer sehr viele. Die Zeit diktiert unser Leben. Wir unterscheiden nicht zwischen Morgen, Mittag und Abend sondern zwischen neun Uhr und neun Uhr drei. Wir sind unflexibel gefesselt in dieses System der Zeiteinteilung. Wer heute zwölf und morgen sechs Stunden arbeiten will, muss entweder selbstständig sein oder kann dies nicht, weil es ins System unserer Arbeitswelt nicht passt.

Wir sind Sklaven des Arbeitgebers und Sklaven der Zeit und wenn der so genannte Feierabend gekommen ist und wir in die Freiheit entlassen werden, haben wir uns entweder selbst versklavt durch andere Termine, Hobbies oder sonstigen Zeitvertreib oder wir lassen uns vom Fernsehen versklaven.

Es gibt sogar Menschen, die glauben, sie müssten dies oder das im Fernsehen ansehen und was sie nicht ansehen können müssen sie auf Video aufzeichnen und später ansehen. Wir müssen, müssen, müssen eigentlich lauter Dinge, die uns die uns von den Schachspielern vorgegeben werden, aber die Freiheit ist uns abhanden gekommen. - Übrigens vor fünfzig Jahren gab es noch kein Fernsehen, was haben die Menschen damals getan ? 

 

Wer kann es sich heute noch erlauben zu sagen, heute arbeite ich und morgen nicht ?  Wer kann heute schon sagen, das Geld, das ich in zehn Tagen verdiene, reicht mir zum Leben ? Wo findet er einen solche Arbeitsplatz ? Wer kann aus dem sich immer schneller drehenden Rad der Materialisierung aussteigen ? Wer kann gegen den Strom schwimmen und keinen Videorecorder, keinen Computer, kein Auto, kein Handy, keine Stereoanlage, keine neuen Klamotten haben ?

Wo ist die Freiheit hingekommen, die uns Menschen doch am Meisten wert sein sollte. Freiheit verstehen wir nur noch als Freizügigkeit, die Möglichkeit andere Länder bereisen zu können oder als Gegensatz dazu nicht im Gefängnis sitzen zu müssen. Doch wir sitzen in unserem Gefängnis der Zeit, im Gefängnis von Zwängen, die wir uns selbst auferlegt haben wie Hobbies, Zeitvertreib, Verwandtenbesuche, Fernsehen und ... im Gefängnis der Schachspieler. Alles Zwänge, die wir uns entweder selbst auferlegt haben oder uns von der Gesellschaft, eben von den strippenziehenden Schachspielern vorgegeben lassen.









 

                                   






 

Und dann die Wohnsituation gerade bei uns in Deutschland und vor allem in den Städten.

So lebt kein Tier -, wenn es nicht gerade vom Menschen domestiziert wurde. Mit Ausnahme der Wenigen, die es sich leisten können, in Bungalows oder freistehenden Bauernhöfen zu leben.

Eingepfercht in Beton, eingepfercht in Wohnsilos, quadratisch, praktisch, gut ... . Das ist unser Lebensraum, aufgrund der mitteleuropäischen Klimaverhältnisse zu achtzig Prozent im Jahr.

Wenn wir Glück haben steht vor unserem Fenster sogar ein Baum oder wir sehen zumindest einen Teil davon. Wenn wir noch mehr Glück haben, haben wir einen kleinen Balkon entweder zur stark befahrenen Straße oder zum Hinterhof hin, wo den ganzen Tag kein Licht einfällt. Menschenwürdiges Wohnen ? 

" Die Würde des Menschen ist unantastbar ", die Wohnwürde des Menschen liegt teilweise weit unter der eines Tieres.

Okay, wir kommen aus all diesen Zwängen nicht heraus. Die Wohnsituation können wir nicht ändern, weil wir zu viele Menschen in einem zu kleinen Land sind und immer mehr hinzukommen, weil unser Ziel des Geldraffens wohl international immer beliebter wird.









 

                                       







 

 Es gibt eigentlich nur eine Lösung und diese ist zugleich die Beste.

Wir sollten unsere innere Welt öffnen, unsere innere Welt, die keinerlei äußeren Vorschriften und Einflüssen unterliegt. All unsere Gedanken und Gefühle, unsere innere Welt, die ohne Zeit, ohne Raum und ohne Zwänge existiert. Diese innere Welt in Meditation, in der freien Natur oder auch in der Wohnung geöffnet, bringt uns unermessliche, unergründliche Weite in unser enges Leben.

Erforschen wir unsere innere Welt immer mit dem Ziel, Gutes in uns aufzubauen und Böses in uns zu vertreiben. Die Kontrolle unserer Gedanken ist dabei existenziell wichtig. Die Kontrolle unserer Gedanken ist überhaupt wichtiger als wir denken, weil alles was wir tun, mit Ausnahme von Reflexen, zuvor in unseren Gedanken gebildet wird.








 

                                      








Wir Menschen in Deutschland, in den europäischen Ländern, wir Menschen in den Industrienationen, der so genannten westlichen Welt der nördlichen Halbkugel haben, zumindest materiell, alles was wir brauchen.

Wir haben genug Nahrung, ja sogar extreme Überschüsse, wir haben sauberes Trinkwasser, wir haben genug Kleidung, wir haben alles, was das Leben vereinfacht und es wird uns immer wieder vorgeworfen, dass wir undankbar seien, da wir doch alles haben.

Es sollte uns doch eigentlich gut gehen und wir sollten keinen Anlass haben, mies drauf zu sein oder Depressionen zu haben, traurig oder einfach unglücklich zu sein.

" Dir geht es doch gut " - " Du hast doch alles " - " Verdienst gut, hast Familie, gehst Skifahren, Tennis spielen, bist gesund, ja du bist gesund, sei doch froh, sei doch dankbar. Gesundheit ist das Wichtigste. Keine Geldsorgen hast du " - es müsste doch eigentlich alles in Ordnung sein.

Doch, ist irgendetwas nicht in Ordnung, obwohl wir doch eigentlich alles haben. Wir fühlen uns nicht wohl, wir fühlen uns nicht gut. Ja, wir fühlen uns leer, wir fühlen uns furchtbar leer. Es fehlt uns die Befriedigung eines ganz menschlichen, existenziellen Grundbedürfnisse, das Grundbedürfnis nach Geborgenheit und Liebe.


Die Menschen in den Industrienationen leiden chronisch an den Krankheiten Stress, Kälte, Übervorteilung Anderer, Lieblosigkeit, Anonymität, Angst und Besserseinwollen als andere.

" Was geht mich der Andere an. Da mische ich mich nicht ein ". " Das geht mich nichts an ".  Kälte , Lieblosigkeit, fehlende Geborgenheit und mangelndes Interesse an anderen. Jeder schaut nach seinen Vorteilen, schaut danach, dass es ihm gut geht. Keiner interessiert sich für den anderen, keiner ist für den anderen zuständig, ja im Gegenteil,  man empfindet es als unzulässig, sich in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Eine besondere Form des Egoismus.


Für die Linderung von Leid und für die Hilfe in Not hat unsere Gesellschaft Institutionen geschaffen, die in ihrer Institutionalisierung zwar Leid lindern und Hilfe bringen, dies jedoch bereits auch schon wieder aus ökonomischen Gesichtspunkten heraus betreiben. Doch dieses Grundbedürfnis nach Liebe und Geborgenheit, dieses Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit wird, zumindest in Deutschland, versucht, durch die Mitgliedschaft in Vereinen und Parteien auszugleichen, weil Basisstrukturen, wie Familie und Partnerschaft nicht ausreichen, nicht halten.

Doch in diesen Vereinen und Parteien herrscht oft nur eines vor: Machtstreben. Und wenn es nur der Vorstandsvorsitz oder ein wichtiges Pöstchen ist, dem Menschen geht es schon besser, denn er findet darin einen Teil seines Grundbedürfnisses, die Geborgenheit im Verein, die Geborgenheit in der Zugehörigkeit.

Was diese Geborgenheit wieder zerstört, ist das Machtstreben, das " mehr sein wollen ", das " besser sein wollen als andere ".









 

                                    








Diese Gesellschaft ist krank. Diese Gesellschaft ist schwerkrank, sie ist eigentlich unheilbar krank, solange wir nicht, jeder für sich selbst, ein Stück mehr Liebe zum Nächsten, ein Stück mehr Geborgenheit gegenüber unseren Mitmenschen ausstrahlen und wenn es nur ein Lächeln, ein liebes Wort, ein verständnisvolles Wort ist.

Verständnis ? Vielleicht wollen wir unsere Mitmenschen garnicht verstehen. Sind sie uns egal geworden ? Brauchen wir Mitmenschen nur als Angestellte, als Objekte zur Befriedigung unserer Leidenschaften, brauchen wir Mitmenschen nur als Statisten oder brauchen wir Mitmenschen nur um Macht auszuüben ? Verständnis ?

Warum verstehen wir uns untereinander nicht mehr, wenn es um menschliche Dinge geht ? Warum müssen Menschen, die Probleme haben, zu wildfremden Psychologen laufen, sich in wildfremde psychosomatische oder psychiatrische Kliniken begeben ? Weil die Struktur der Familie und des Freundeskreises sie nicht auffangen kann ?!

Wo ist die Bank geblieben, auf der die Menschen abends vor dem Haus saßen und die Erlebnisse des Tages ausgetauscht haben ? Auf diesen Bänken oder auch Stammtischen sollten sich Menschen treffen und sich gegenseitig austauschen und sich das Erlebte von der Seele reden und zuhören ... ja, zuhören ... doch oft reden alle und keiner hört zu.

Wen interessiert das heute noch ? Wen interessiert das Erlebte seines Mitmenschen ? Wenn sich zwei unterhalten, ist doch immer nur ein rethorisches Verdrängen des Gesprächspartners bemerkbar. Jeder versucht, dem anderen sein Erlebtes aufzudrängen, nur wenige sind bereit auch nur zuzuhören.

Zuhören und Stellung beziehen, eigene Gedanken, eigene Gefühle zu dem, was der Gesprächspartner erlebt hat einzubringen. Was ist das für ein zwischenmenschlicher Umgang, bei dem einer versucht, dem anderen etwas zu erzählen und keiner eigentlich richtig zuhört, sondern mitten im Satz den Gesprächspartner unterbricht und seine eigene Story zum Besten gibt.

Dieses rethorische sich profilieren wollen. Wir gehen in Rethorikkurse aber in einen Zuhörkurs ist noch keiner gegangen, weil es diesen auch gar nicht gibt.

Machmal glaube ich wir sind viel schlimmer dran, als die Menschen, die in Afrika, Südamerika oder Asien in Wellblechhütten leben und ihre Wäsche in schmutzigen Flüssen waschen. Ich glaube, dass unsere sterile Hochkultur mit der menschlichen Kälte schwerer zu ertragen ist, als die schmuddelige Wellblechhütte und der schmutzige Fluss aber dafür einer menschlichen, wirklichen menschlichen Umgehensweise zwischen den Menschen.









 


                                      








Das Grundgesetz alles Lebens ist die Liebe, diese Liebe, die wir eigentlich herabsubtrahiert haben auf eine körperliche Liebe oder auf eine Liebe zwischen zwei Menschen, die sich verstehen.

Dies Liebe sollten wir erweitern auch auf Menschen mit denen wir uns nicht verstehen, die uns nicht sympathisch sind. Die Liebe darf keine Grenzen haben zwischen der Liebe zu unserem Partner, zu unseren Kindern oder die Liebe zu unserem Nächsten. Die Liebe die wir leben, liebt eigentlich nur, was liebenswert ist oder wenn sie etwas dafür bekommt.

Die Liebe die ich meine liebt auch, wenn ihr Gegenstand nicht liebenswert ist und sie nichts dafür bekommt. Das Ergebnis ist allerdings oft, dass Menschen, die selbstlos lieben, so extrem ausgenutzt werden, dass sie irgendwann oder auch manchmal sehr schnell frustriert resignieren und sich entweder vollkommen abkapseln oder eben in Drogen oder sonstigen Suchtmitteln absinken.

Es ist schon eine Herausforderung, sich an einem sonnigen Tag in ein Straßencafe zu setzen, all die Menschen anzusehen, die vorbeigehen und sich gerade mit denen zu beschäftigen, die einem eigentlich so richtig unsympathisch sind, sich solange mit ihnen zu beschäftigen, bis man im  tiefsten Innern sagen kann " ... und dich liebe ich auch!"

Wer diese Liebe nicht findet, geht am Sinn seiner Existenz vorbei, wer diese Liebe, diese uneingeschränkte Liebe gegenüber jedem seiner Mitmenschen nicht findet, hat in diesem Leben nichts gelernt. Wer nicht selbstlos seine eigenen Interessen zurückstellt, um anderen zu dienen, ist und bleibt ein Egoist und bleibt unzufrieden oder wird es früher oder später werden und braucht sich nicht zu wundern, dass ihm dasselbe widerfährt, was er anderen Menschen antut.

Sich so zu verhalten, wie man es von anderen erwartet, ist eine wichtige Regel zwischenmenschlicher Umgangsformen. Ich glaube es ist egal, welcher Religion wie angehören, ich glaube es ist egal, ob wir überhaupt einer Religion oder Kirche angehören, es ist die Basis allen menschlichen Umgangs, nur das zu tun, was wir auch von unseren Mitmenschen erwarten und das nicht zu tun, was wir von unseren Mitmenschen nicht getan haben wollen. Jedoch ist hier auch eine große Weisheit vonnöten.








 


                                       








Was ist das für eine Gesellschaft, die in vielen Punkten nur noch über Rechtsanwälte korrespondiert. Sind wir als Menschen eigentlich nicht mehr in der Lage, Dinge direkt mit unserem Partner zu klären ? Müssen wir uns stets uns ständig nach Paragraphen richten oder können wir sagen, ich stehe als Mensch über allem und bin in der Lage mit meinem Partner oder Gegner eine Lösung zu finden, welche über aller Gerichtsbarkeit steht aber unter dem gesunden Menschenverstand, dem Gewissen und unter dem Gesetz der Liebe ?

Miteinander reden, nicht übereinander reden, Kompromisse finden, von Mensch zu Mensch, unkonventionell, unlogisch, unjuristisch aber menschlich. Von beiden Seiten akzeptiert. Versuchen wir es - wenigstens manchmal. Es ist ein Armutszeugnis für die Menschheit unserer Zivilisation, dass für alles, wo es schwierig wird ein Dritter diese Schwierigkeiten für uns regelt. Es ist ein Armutszeugnis, dass Menschen nicht selbst in der Lage sind, Schwierigkeiten, die sie in der Gesellschaft haben, selbst aus dem Weg zu räumen.

Es ist ein Armutszeugnis, dass wir zu einem studierten Juristen hingehen, der nach den Buchstaben des Gesetzes und nicht nach dem Geist der Liebe irgendeine Regelung erwirkt oder durch ein Gericht erwirken lässt. Es dürfte doch wohl selbstverständlich sein, dass ein Schaden, den ich angerichtet habe, von mir wiedergutzumachen ist. Es dürfte doch wohl selbstverständlich sein, dass ich die Bitte eines Nachbarn oder Mitmenschen, etwas zu tun oder zu unterlassen prüfe und dann versuche, mit ihm einig zu werden.

Wir sind so verfangen in unseren Gesetzen, Verordnungen und Paragraphen, wir sind so verfangen in juristischen Formulierungen und Rechthabereien um jeden Preis, in Übervorteilungen unserer Mitmenschen, dass wir gar nicht mehr anders können. Wir können nicht mehr sagen - ok, du hast Recht -, wir sind nur noch in der Lage zu sagen - nein, ich habe Recht. - Und  wenn wir auch wissen, dass wir im Unrecht sind, wir werden alles daransetzen, um uns herauszureden.

Wir werden alles daransetzen, um unser Unrecht wegzureden oder eben von Rechtsanwälten wegreden zu lassen. Wir sind nicht mehr bereit etwas einzugestehen, dass wir einen Fehler gemacht haben, wir sind nicht mehr bereit einzugestehen, dass wir uns falsch verhalten haben. Um es auf einen Nenner zu bringen - wir haben es eigentlich verlernt, Mensch zu sein oder wir haben es sogar nie gelernt Mensch zu sein.

Die wahre Größe des Menschen besteht darin, dass er auch mal sagen kann  - es tut mit Leid, ich habe dies oder jenes falsch gemacht, ich werde alles daransetzen es wieder gut zu machen, bitte verzeih mir.









 

                                   








Wie oft können Sie hören, dass jemand zu ihnen sagt, tut mir Leid, ich habe keine Zeit. Wird sofort akzeptiert. Er hat keine Zeit. Kein Thema, es wird nicht diskutiert. Er hat halt einfach keine Zeit oder nie Zeit. Er ist vielbeschäftigt, er ist wichtig, unentbehrlich und bedeutend.

- Mal zwischendurch der ER kann natürlich auch eine SIE sein. Dem Intellekt des Lesers wird zugemutet, dass er anstatt ER automatisch SIE lesen will, kann oder soll .-

Ich bin davon überzeugt, dass weit über fünfzig Prozent dieser Menschen, die angeblich keine Zeit haben, in Wahrheit keine Lust haben.

Es ist mal wieder die Lüge. Es ist die Lüge, die den einfachsten Weg ebnet, indem wir grundsätzlich sagen, ich habe keine Zeit. Mittlerweile ist es schon so weit, dass die Leute die eine Bitte hätten, sagen, aber der hat ja sowieso keine Zeit. Im Prinzip könnten sie auch sagen, ich weiß ja, dass er keine Lust hat. Aber sie lügen schon für den Anderen.

Wir alle haben am Tag vierundzwanzig Stunden Zeit. Davon schlafen wir acht Stunden, arbeiten acht Stunden, sodass immernoch acht Stunden mehr oder weniger zur Verfügung sind.

Wenn mir einer von Euch erzählen will, dass er diese acht Stunden keine Zeit hat, um irgendwelche Dinge zu tun, die sein Nächster von ihm erbittet, dann bin ich bereit mit jedem dieser Menschen, die Stunden, die er nicht arbeitet oder schläft durchzudeklinieren und wir werden viele Stunden finden, die er ziellos vergeudet hat, durch Zeitvertreib, ziellos im Sinne der Nächstenliebe.

Dieses Wort Zeitvertreib ist die Perversion in sich. Hätten wir keine Zeit, bräuchten wir auch keinen Zeitvertreib. Nein, wir haben keine Lust, deshalb vertreiben wir uns die Zeit mit dem, wozu wir Lust haben.

Zeitvertreibe sind vielfältig, massenhaft und pervers. Wir lassen uns beschäftigen, wir lassen uns manipulieren oder wir glauben für uns etwas tun zu müssen in einem Fitnessstudio oder sonst einer Sportart. Ich sage, es würde uns viel besser tun, wenn wir, anstatt auf dem Tennisplatz herumzulaufen, mal etwas für unseren Nachbarn tun würden oder für jemanden, der einfach unsere Hilfe braucht, der SIE braucht.

Ja, SIE werden gebraucht.

Es ist IHRE Aufgabe als Mensch, zu erkennen, wenn SIE gebraucht werden.

Es ist IHRE Aufgabe als Mensch, dann zu reagieren und Zeit zu haben, wenn SIE als Mensch gebraucht werden von ihren Mitmenschen.

Und wenn SIE SICH dann herausreden mit dem Satz, ICH habe keine Zeit und in Wirklichkeit keine Lust haben, dann haben SIE in einer eklatanten Weise gegen die Liebe verstoßen.

Und diese Liebe ist das Grundgesetz unserer Existenz.

Wenn SIE diese Liebe verletzen, verletzen SIE den Sinn des Lebens, IHRES Lebens und eigentlich SICH SELBST in der Schlussfolgerung !









 

                                   








 

Schauen wir doch endlich einmal über den Tellerrand hinaus und öffnen unsere verschlossene Perspektive und Denkweise.

Die Menschheit erscheint mir tatsächlich als eine Ansammlung von Wesen, die auf einem Teller sitzt und nicht wahrnimmt, dass über den Tellerrand hinaus noch ganz andere Dinge existieren, die sie bisher nicht erkannt hat und zur Verteidigung ihrer vermeintlichen Größe stets leugnet.

Diese auf dem Teller sitzende Menschheit nimmt nicht wahr und hat teilweise nicht erkannt, dass unter dem Teller noch andere Teller stehen, dass all diese Teller in einem Schrank stehen, dass dieser Schrank in einer Küche steht, dass in dieser Küche noch viele andere Dinge geschehen und, dass die Küche sich in einer Wohnung befindet, in welcher es auch eine Tür nach draußen gibt und, dass alle in der Wohnung ablaufenden Geschehnisse von einem Wesen geleitet werden.



















Die einzige Konstante in unserem Leben scheint die Veränderung zu sein. Neue Nachbarn, neue Kollegen, neue Arbeitsabläufe, neue Gesetze und Verordnungen für uns oft unverständlich, da wir aus der Froschperspektive heraus Dinge beurteilen, welche nur im Gesamtzusammenhang verständlich und sinnvoll erscheinen.

Doch es gibt eine Konstante, welche sich nicht verändert, nie verändert hat und nie verändern wird.

Uns dieser Konstante durch Veränderung unseres Denkens und Handelns anzunähern um somit mehr und mehr eigene Konstanz zu erreichen, ist der einzige zielführende Weg.










 

                                 








  




 

Bisher habe ich viele verschiedene Themen und viele verschiedenen Bereiche unseres Gemeinwesens angesprochen, oft kritisch oder auch überkritisch beleuchtet.

Ich habe mich wiederholt und sicherlich auch widersprochen.

Es ist nicht Sinn dieses Beitrages, Beweise zu liefern oder schlüssig zu argumentieren.

Es ist nicht Sinn dieses Textes, ein literarisches Werk in Form eines unumstößlichen Standardwerkes zu erstellen, sondern ich will lediglich einmal mehr Anstoß dazu geben, über UNSER Tun und Lassen, Denken und Nichtdenken kritischer, tiefer und offener zur gedanklichen Auseinandersetzung zu finden.


Sollte ich im scharfen Umgang mit verschiedenen Institutionen unserer Gesellschaft zu kritisch umgegangen sein, sollte sich jemand beleidigt oder verunglimpft fühlen oder sollte man mir zukünftig nachweisen, dass ich mit meiner Meinung falsch liege, bitte ich all diejenigen um Vergebung und Entschuldigung.

Denn  es wäre meine größte Hoffnung, dass genannte und dargestellte Befürchtungen nicht Realität sind und sich als nicht haltbar zerschlagen.


All das Gesagte soll eigentlich nur dazu führen, zu erkennen, dass es keine Zufälle geben kann, dass alles auf dem Prinzip von Ursache und Wirkung beruht, dass die Schöpfung nicht durch ein zufälliges Zusammenwirken von Ereignissen, nicht ein Ergebnis von zufällig zusammengesetzten Substanzen sein kann, dass wir erkennen, dass über allem Sichtbaren eine viel größere unsichtbare Welt existiert, dass wir erkennen, dass alles von einer übergeordneten, unendlich weisen und liebevollen Intelligenz geleitet, gesteuert und geführt wird.


Ich sage Ihnen, es wäre schrecklich und entsetzlich, wenn wir Menschen alleinegelassen wären, wenn wir nicht immer wieder durch Gefühle, das Gewissen und unsere innere Stimme gelenkt würden und durch Ideen neue Erkenntnis bekämen. All dies ist unbedingt auf Einflüsse aus der geistigen Welt zurückzuführen, mit der wir ständig mehr oder weniger in Verbindung stehen.

Gefühle, Gewissen, Intuition, Ideen und Träume zusammen mit Krankheiten, Leid und Schmerz, aber auch Freude und Glück führen uns Menschen unter Wahrung und Respektierung des unantastbaren freien Willens durch unser Leben.

Selbst in der von mir so stark kritisierten Gesellschaft, welche durch ein Parlament und eine Regierung geführt wird, ist jeder dieser Parlamentarier in seiner Entscheidung nur seinem Gewissen verpflichtet - theoretisch zumindest. Es ist erstaunlich. dass dieser Tatbestand der ausschließlichen Verpflichtung gegenüber dem eigenen Gewissen des Abgeordneten im Bundestag nach wie vor entsprechenden Bestand hat.









 

                                    










Ich möchte jetzt den Versuch machen, hochkomplizierte Zusammenhänge möglichst einfach und kurz und somit zwangsläufig unrichtig, wiederum entgegen wissenschaftlicher Erkenntnis und Beweisführung, in einigen wichtigen Punkten bezüglich dieser Erde, des Mineral-, Pflanzen- und Tierreiches, bezüglich der Menschen, der geistigen Welt und deren Schöpfer aufzuzeigen.

Das wahre Leben, die Herkunft und das Ziel alles Sichtbaren und Körperlichen, ist das Geistige und somit die Liebe. Diese Liebe hat, stark vereinfacht dargestellt, um wieder Liebe zurückzuerhalten, aus sich heraus geistige Wesen geschaffen und mit Weisheit und schöpferischer Macht ausgestattet.

Diese geistigen Wesen haben jedoch ihre Stärke und Kraft erkennend, unter Anführung eines Einzelnen begonnen, sich von der Liebe, die sie schuf, abzuwenden. Dadurch wurde es notwendig, diese Geistwesen zu erstarren und in die sichtbare Materie dieser Erde, des Sonnensystems und aller anderen Galaxien des Weltraums einzubinden. Somit war zwar die so genannte Revolution dieser Geistwesen gebannt, der eigentliche Zweck der schöpferischen Liebe jedoch nicht erfüllt, von diesen Geistwesen Gegenliebe zu erhalten.

Es musste daher ein Plan geschaffen werden, um das ursprüngliche Ziel zu erreichen. Dieser Plan ist ein fortschreitender durch Mineral-, Pflanzen- und Tierreich aufsteigender Weg bis hin zum Menschen. Die Führung dieser Geistwesen und deren Seelen, erfolgt in dieser stufenweisen Entwicklung durch alle Schöpfungsbereiche, wobei das Ziel und das Grundgesetz immer nur wieder die Liebe ist. Die notwendigerweise erstarrte Form im Mineral- und Pflanzenreich wird erst bei höher entwickelten Tieren, jedoch endgültig erst beim Menschen durch Hinzugabe eines freien unantastbaren Willens gelöst.


Der Mensch also - und erst der Mensch - ist in voller Konsequenz in der Lage, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und somit durch die Entscheidung für Gutes sich der Liebe anzunähern. Es bleibt jedoch zur Wahrung der Willensfreiheit stets die Möglichkeit offen - und dies wird insbesondere durch den Materialismus unterstützt - sich dem Bösen zuzuwenden. Im Ergebnis ist das Leben eines Menschen nur dazu da, sich trotz aller Widrigkeiten, immer nur für das Gute und Wahre und immer nur für die Liebe, durch die von der Weisheit gelenkte Liebe und die Wahrheit zu entscheiden.

Das Leben eines Menschen auf dieser Erde ist somit nichts anderes als ein Prüfungsleben oder ein im Durchschnitt zirka siebzig Jahre dauerndes Schülerleben. Zur Erfüllung ihrer Aufgabe bekommt die Menschheit, jeder einzelne Mensch und ganze Völker in Träumen, Gedanken, Gefühlen und Gewissensanregungen, sowie in der inneren Stimme ständig Hilfe aus der geistigen Welt und nicht zuletzt durch Propheten und vom Schöpfer direkt.

Das universell einmalige Ereignis der Menschwerdung des Schöpfers im Jahre -Null- nach unserer Zeitrechnung geschah als größte Liebestat zur direkten und unmittelbaren Führung der Menschheit. Zur Dokumentierung eines Beispiels und Beweises, dass es möglich ist.

Der Schöpfer, der allmächtige GOTT hat sich in JESUS CHRISTUS als VATER, als die WEISHEIT GOTTES materialisiert und lebte und lehrte die Menschen bis zu SEINEM Tod am Kreuz, welcher jedoch nur SEINEM stofflichen Körper galt.

Der GEIST GOTTES, die Liebe als unvernichtbarer Schöpfer und GOTT, kehrte zurück in die geistige Welt und ist dort seither in der feinstofflichen Gestalt JESU CHRISTI körperlich allgegenwärtig. Somit ist es seit zweitausend Jahren für uns Menschen einfacher, unsere Liebe dem richtigen Ziel zuzuwenden.

Ihn, den Schöpfer, GOTT unseren VATER, die Liebe in JESUS CHRISTUS über alles zu lieben und unseren Nächsten wie uns selbst zu lieben, ist das Grundgesetz allen Lebens und aller unendlichen geistigen Existenz.

Die umfangreichste, am leichtesten verständliche Erläuterung und Erklärung all der hochkomplizierten geistig-göttlichen Zusammenhänge ist in der Neuoffenbarung durch  Jakob Lorber  in göttlicher Vollkommenheit prophetisch weitergegeben.

Bleibt mir zum Schluss für jeden Leser lediglich die Empfehlung, die Bitte und der Wunsch diese Bücher, welche  Jakob Lorber  in vierundzwanzig Jahren durch seine innere Stimme empfangen hat und die in jeder guten Buchhandlung zu erwerben sind, als Lebensrichtschnur in sein Leben einzubeziehen.

Die Texte sind auch auf diversen Internetseiten verfügbar.













Anmerkung :

Ganz herzlichen Dank  an ein namentlich nicht mehr erinnerliches Mädchen und dessen Vater, an Frau Philipp und Nicole, für die große Hilfe bei der technischen Darstellung dieses Textes, welcher im Kern 1993/4 entstand und seitdem gelegentlich verbessert und ergänzt wurde.


Verbreitung in jeglicher Form, zu nicht-kommerziellen Zwecken, ausdrücklich erwünscht !   

 
 

 

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